Pop / Rock · Diverse Musik

Doyle Lawson & Quicksilver


Bluegrass, benannt nach einem bläulich schimmernden Wiesengras in Kentucky, ist mitreißende, amerikanische Folkmusic, die auf sehr guten und meist wertvollen akustischen Instrumenten hochvirtuos gespielt und überwiegend mehrstimmig gesungen wird.

Sie entstand in den 40er-Jahren in den Appalachen im Südosten der USA, wo es sehr viele Siedler aus keltisch geprägten Ländern, aber auch aus Afrika gibt. Entsprechend findet man neben tanzbaren, rasanten Geigenstücken und geschichtsträchtigen Balladen, die direkt aus Irland oder Schottland zu kommen scheinen, starke Elemente von Jazz und Blues. Weiß und Schwarz verbanden zudem religiöse Gospel und Spirituals, deren meist starke mehrstimmige Gesangsharmonien und enthusiastischer Stimmeinsatz bis heute im Repertoire des Bluegrass zu finden sind.

Seit über fünfzig(!) Jahren schreibt Mandolinenvirtuose Doyle Lawson Bluegrass Geschichte. Er gehört zur zweiten Generation, also zu all denen, die sich direkt inspiriert von den großen Gründer-Bands der 40er und 50er Jahre, in den 60ern aufmachten, die Bluegrass Musik weiterzuentwickeln. Heute braucht er ein großes Wohnzimmer, um die unzähligen Preise, Auszeichnungen und je eine Kopie seiner 40 Alben unterzubringen. Praktisch jeder Bluegrass Musiker der heutigen Zeit ist mit Lawsons Werk wohl vertraut, es zählt zur Grundlage heutiger Spieltechnik. Seine eigene Band Quicksilver gilt als Schule des Bluegrass. Viele seiner Musiker wurden später selbst als Sänger und Instrumentalisten einflussreiche Bandleader und profilierte Stilisten.

Doyle Lawson Mandoline, Gesang
Eli Johnston Bass, Gesang
Josh Swift Dobro, Gesang
Joe Dean Banjo
Stephen Burwell Geige
Dustin Pyrtle Gitarren, Gesang


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