Kunstausstellung

Dort wo unsere Sprache endet, komme ich jeden Tag vorbei


Was würde passieren, wenn unsere Sprache plötzlich verschwindet? Würden sich damit auch altbekannte Ordnungen und Ideologien auflösen? Würde eine sinnentleerte Sprache oder ihre vollständige Abwesenheit vielleicht eine neue, bessere Welt erschaffen?

Diesen Fragen geht das Cross-Genre-Projekt „Dort wo unsere Sprache endet, komme ich jeden Tag vorbei“ nach.

Antworten darauf werden nicht nur in der Ausstellung gesucht, sondern es werden Künstlerinnen und Künstler in einer offenen Arbeitssituation vor Ort Stellung beziehen und sich dem Thema musikalisch, sprachlich, mit Fotos, Videos sowie mit Experimenten zwischen Performance und Installation annähern – inspiriert durch die Arbeiten der Ausstellung und der Interaktion mit ihren Besuchern.

In einer Versuchsanordnung, die Prozesse des Teilens und der Teilhabe unter den Vorzeichen sprachlicher Verweigerung beleuchtet. Ist diese Verweigerung angesichts eines unüberschaubar gewordenen Kommunikationsangebotes vielleicht der einzige Ausweg?

Open Workingspace
24/09 – 27/09 & 03/10 – 08/10
Atelier Schmuckes / Galerie
Eintritt frei

Abschlusspräsentation
Mi 08/10, 19.30
Atelier Schmuckes / Galerie
Eintritt frei

Mit Volker Buchgraber (AT), Uta Eisenreich (DE/NL), Barbi Marković (RS) & Eva Meyer-Keller (DE/SE)

//kultum.at

Mit

Peter Angerer (AT), Alexander Apóstol (VE), Fritz Bergler (AT), Milena Bonilla (CO), Helmut Brandt (DE), Wolfgang Buchner (AT), Étienne Chambaud (FR), Michael Endlicher (AT), Cevdet Erek (TR), GAPasterk (AT), Peter Gysi (CH), Vlatka Horvat (HR), Renate Krammer (AT), Wen-Che Lee (TW), Gerhard Lojen (AT), Monogramista T·D (SK), Ahmet Oran (TR), Ruth Schnell (AT), Société Réaliste (FR/HU), Hajnalka Tarr (HU), Endre Tót (HU), Charwei Tsai (TW), Adam Vačkář (CZ) & 0512 (AT)
Kuratiert von Theresa Pasterk (AT/DE), Birgit Pölzl (AT), Johannes Rauchenberger (AT) & Birgit Schachner (AT)


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