Literatur · Theater

Dorothy Parker - New Yorker Geschichten mit Birgit Minichmayr


Auf zwanzig Hunde brachte es Dorothy Parker im Laufe ihres Lebens. Die Vierbeiner, vornehmlich Terrier und Pudel, hörten auf Namen wie „Cliché“ oder „C'est tout!“ - von einem der Herrchen behielt die geborene Rothschild zumindest den Nachnamen. Ihre lakonisch-lyrischen Antipathien eröffnete die scharfzüngige Schreiberin mit „Men: A Hate Song“. Prompt folgten als Hassobjekte Verwandte, Frauen, Bohemiens, das Büro und - natürlich - Schauspieler.

Im New York der 20er- und 30er-Jahre war Dorothy Parker eine Berühmtheit. Ihre Gedichte und Kurzprosa zählten zu den bedeutendsten ihrer Zeit und die „New Yorker Geschichten“ der engagierten Feministin haben ihre brillante Scharfzüngigkeit und den intelligenten Witz bis heute nicht verloren. Was gibt das Tagebuch einer New Yorker Lady preis? Wie kann man sich in der Ehe vornehm miteinander zu Tode langweilen? Diesen und anderen Themen widmete sich die berüchtigte Literaturkritikerin und Kolumnistin sympathisch, sarkastisch und sprachgewandt.

Eine Rolle, wie geschaffen für Burgtheater-Ikone Birgit Minichmayr!


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