Literatur

Doris Ruiz Caballero - Marie und der Tod


Der emotionsarme Paul, für den Zeit Geld ist und die überschwängliche Marie, die von "Zeitlosigkeit" und der "vollkommenen Liebe" träumt, treffen aufeinander. Traumatisiert durch den Selbstmord seiner Mutter, entwickelt Paul Strategien, die es ihm ermöglichen, seine Gefühle unter Kontrolle zu halten. Arbeit wird zum Ersatz für Beziehungen. Sexualität ist Ausgleich für nicht gelebtes Leben. Als Marie versucht, diesen Kreislauf zu durchbrechen, verstrickt sie sich immer mehr in ein Netz aus Selbstbetrug und Fantasie. Da bietet ihr der Tod, der sich ihr verführerisch als menschliches Wesen zeigt, einen ungewöhnlichen Handel an…

Doris Ruiz Caballero, 1962 in Linz geboren, arbeitete nach ihrem Studium für das österr. Konsulat auf Gran Canaria. Ihr ausgeprägtes Interesse an den Abgründen der menschlichen Seele ließ sie später diverse Ausbildungen im Bereich Coaching und Supervision absolvieren. Beruflich unterstützt und berät sie seither benachteiligte Menschen. Beim Schreiben beweist sie psychologisches Gespür, indem sie ohne Scheu die unterschiedlichen Beweggründe erforscht, die Menschen zu ihren Handlungen treiben. Für ihren ersten Roman "Mikado", dem ein tragisches Ereignis als Impuls diente, erhielt sie das Arbeitsstipendium des Literaturbeirates.


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