Jazz

Dora Deliyska & Friends


Temperamentvoll, leidenschaftlich und hochvirtuos - so klingt "Danzas"!

Bisher lagen vor allem die Partituren großer Romantiker auf Dora Deliyskas Konzertflügel: Schumann, Schubert und vor allem Franz Liszt. Auf ihrem neuen Album „Danzas“ schickt uns die bekennende Grenzgängerin auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die bewegte Welt des Tanzes. Gemeinsam mit ihren Tanzpartnern Georg Breinschmid, Luca Monti, Yuri Revich, Florian Willeitner und Nora Schwarzberg spielt sich die junge Bulgarin durch Astor Piazolas „Grand Tango“ und Aberto Ginasteras „Danzas argentinas“, grooved bei Béla Bartóks „Tänze im bulgarischen Rhythmus“ und gibt eine virtuose Interpretation von Bizets Carmen-Fantasie in der Fassung für zwei Klaviere aus der Feder des Amerikaners Greg Anderson. Zum Schluss heizt die Truppe mit Breinschmids „Balkandrom“ nochmal so richtig ein.

Geboren und aufgewachsen ist Dora Deliyska in der nordbulgarischen Stadt Pleven. Von ihrer Mutter, einer Opernsängerin, hat sie die Musikalität und die Liebe zur Bühne geerbt. Mit fünf Jahren bekommt Dora Deliyska ihren ersten Klavierunterricht, später probiert sie sich an der Geige, singt im Chor, tanzt Ballett und spielt Theater. Mit Zwanzig zieht es Dora Deliyska nach Wien, wo sie an der Musikuniversität bei Jürg von Vintschger, Stefan Vladar und Noel Flores studiert. 2008 erscheint das erste Soloalbum der bulgarischen Pianistin mit Werken von Franz Liszt, drei Jahre später folgt das umjubelte Debüt im Wiener Musikverein. Längst zählt Dora Deliyska zu den wichtigsten Liszt- und Schubertinterpretinnen ihrer Generation und gastiert regelmäßig in den großen Konzertsälen Europas und Asiens. Als Kammermusikerin arbeitet sie u.a. mit Harriet Krijgh, Adrian Eröd, Luca Monti, Nora Schwarzberg, Benjamin Bernstein, Yury Revich und Nadia Krasteva. 2013 wurde ihre Schubert-CD vom Klassik-Magazin „Pizzicato“ mit dem „Supersonic Award“ ausgezeichnet. Kürzlich kürte eben dieses „Danzas“ als „eine der spektakulärsten Klavierplatten, die in letzter Zeit produziert wurden“. (Miriam Damev)

Dora Deliyska: piano
Luca Monti: piano
Georg Breinschmid: bass
Florian Willeitner: violin
Yury Revich: violin
Nora Romanoff-Schwarzberg: viola


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