Pop / Rock · Kunstausstellung

Donaufestival 2014


In seiner 10. Edition wendet sich das neue donaufestival 2014 vermehrt KünstlerInnen zu, deren Arbeiten sehr eng mit den zentralen globalen Themen wie der Beziehung Mensch - Natur - Tier, Ausbeutung, Ausgrenzung, Unterdrückung und Migration verbunden sind.

Jenseits hierarchischer und dualistischer Denkmodelle träumen KünstlerInnen (Santiago Sierra, Dries Verhoeven, God´s Entertainment, Jeremy Wade, Monika Grzymala, Patrycja German, Keith Hennessy u.a.) von gesellschaftlichen Gegenmodellen, von ephemeren anarchischen Weltentwürfen.

Musikalisch reicht der Bogen von Jeff Mills afrofuturistischer Club-Installations-Performance ‚The Sleeper Wakes‘ bis hin zu den politischen wie poetischen Songs von Teho Teardo und Blixa Bargeld.

Peter Rehbergs elektronische Avantgarde-Label-Familie eMego (u.a. Fennesz, Stephen O’Malley, Kassel Jaeger), Vatican Shadows Hospital Productions (mit Ninos Du Brasil & Ron Morelli)und Morphosis´ Morphine Records (mit Metasplice, Charles Cohen) stellen wegweisende Kreativwertstätten ins Rampenlicht, queere Ansätze aus dem Performance-Bereich spiegeln sich bei Mykki Blanco, Terre Thaemlitz, Peaches oder Xiu Xiu wieder.

Neue elektronische Musik zwischen Sound Art, Industrial, Noise und experimentellen Clubformaten nimmt mit Robert Henke, Jon Hopkins, Boddika & Joy Orbison, Tim Hecker, Pharmakon, Forest Swords, Oneohtrix Point Never, Dinos Chapman oder Factory Floor eine zentrale akustische Rolle ein.


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