Oper · Theater

Don Giovanni im Theater an der Wien



Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Keith Warner
Co-Regie: Michael Moxham
Ausstattung: Es Devlin
Choreografie: Karl Schreiner
Licht: Wolfgang Göbbel
Don Giovanni: Nathan Gunn (12./14./17./19./21.12.) Erwin Schrott (28./31.12.)
Donna Anna: Jane Archibald
Don Ottavio: Martin Mitterrutzner
Komtur: Lars Woldt
Donna Elvira: Jennifer Larmore
Leporello: Jonathan Lemalu
Masetto: Tareq Nazmi
Zerlina: Mari Eriksmoen

Mozarteumorchester Salzburg
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)

Neueinstudierung der Theater an der Wien-Produktion aus dem Jahr 2006

Als Le nozze di Figaro, die erste Zusammenarbeit von Wolfgang Amadeus Mozart und dem Librettisten Lorenzo Da Ponte, 1786 in Prag einen auf- sehenerregenden Erfolg hatte, kam sogleich aus dieser Stadt ein Folgeauftrag. Der Don Juan-Stoff war zudieser Zeit besonders beliebt, man konnte mit Interesse für eine derartige Oper rechnen. 1787, „den 29. Ockt. Gieng meine oper D: Giovanni in scena, und zwar mit dem lautesten Beyfall“, meldete Mozart nach der Uraufführung zufrieden seinem Freund Jacquin. Weder er noch Da Ponte konnten ahnen, dass Don Giovanni bald als die „Oper der Opern“ gelten sollte und vielfältige philosophische, ästhetische und psychologische Grundsatzüberlegungen provozieren würde. Dieses „Dramma giocoso“ mit seiner Mischung aus Komödie und Tragödie führt an die Grenzen der Moral, erkundet die Abgründe des Gefühls und hat bis heute zu jeder Zeit immer neue aktuelle Deutungen herausgefordert.

Don Giovanni versucht maskiert, Donna Anna, die Tochter des Komturs, zu verführen. Als er fliehen will, tritt ihm der Komtur entgegen. Im Duell tötet Don Giovanni ihn und entkommt. Anna schwört, zusammen mit ihrem Verlobten Don Ottavio den Mörder zu finden und ihren Vater zu rächen. Don Giovanni und sein Diener Leporello treffen indessen auf Donna Elvira, die ihren treulosen Bräutigam sucht – es ist Don Giovanni. Er überlässt die Wütende Leporello, der ihr das Ausmaß von Don Giovannis Affären enthüllt. Auch Elvira schwört, sich an Don Giovanni zu rächen. Als Donna Anna in Don Giovanni endlich den Mörder ihres Vaters erkennt, geht die Jagd auf ihn erst recht los. Er aber steigt unbeirrt weiter Frauen hinterher, und Leporello muss die Prügel für ihn einstecken. Erneut auf der Flucht, kommen die beiden zur Grabstatue des Komturs, die zum Leben erwacht. Don Giovanni lädt die Statue zum Essen ein. Sie kommt tatsächlich und fordert Don Giovanni auf, seine Untaten zu bereuen – Don Giovanni lehnt ab, woraufhin sich die Hölle öffnet und ihn verschlingt. Die nicht zum Zuge gekommenen Rächerinnen zerstreuen sich, und Leporello muss sich einen neuen Herrn suchen.


Aktuelle Termine

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