Oper

Don Carlo - szenische Highlights nach Giuseppe Verdi


Don Carlo – Giuseppe Verdi
Szenische Highlights

Don Carlo - Ali Magomedov, Tenor
Elisabetta di Valois - Tatiana Rasa, Sopran
Filippo II. - Helmut Höllriegl, Bassbariton
Rodrigo, Marchese di Posa - Marco Ascani, Bariton
La Principessa Eboli - Celia Sotomayor, Mezzosopran
Klavierbegleitung - Ayako Ono

Giuseppe Verdis Monumentalwerk „Don Carlo“ begeistert erstmals in der Krypta der Wiener
Peterskirche. Mit Klavierbegleitung lassen die fünf Sängerinnen und Sänger diese beliebte Oper
so entstehen, wie sie wohl der Maestro selbst während der Schaffensperiode erlebte. In „Don Carlo“ zeigt sich Verdi mit gereifter Tonsprache, einer unglaublich raffinierten Personenführung sowie einer Abkehr vom Prinzip der Nummernoper zugunsten eines dramaturgisch wie musikalisch noch subtiler entwickelten Szenenaufbaus.

Die vieraktige italienische Fassung auf ca. zwei Stunden gekürzt wird mitten im und vor dem
Publikum Barriere-frei szenisch intensiv gespielt und gesungen. Dabei wirken die alten Gewölbe
der Krypta, als wären sie dafür konzipiert worden und bieten den idealen Rahmen für die Orte
der Handlung – das Kloster San Yuste und den spanischen Escorial-Palast.

Gestrafft auf seine Kernstücke (ohne Autodafé-Akt) kehrt das Werk zurück zu Schillers
Kammerspiel und die großen Duettszenen um Freundschaft, Intrige, Macht und Eifersucht
gewinnen zusätzlich an Wirkung. So entsteht Oper so pur, wie sie nur sein kann.

Die Krypta mit ihren lediglich 70 Sitzplätzen bietet neue Sichtweisen auch auf gut bekannte
Werke. Bedingt durch die Nähe zum Künstler und der limitierten Personenanzahl entsteht für
das Publikum ein unerwarteter, beinahe intimer Zugang, als wäre man Teil der Vorstellung.


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