Theater

Dogville



In Lars von Triers Erzählung zeigt sich, wie dünn oft der Mantel von Zivilisation und Nächstenliebe ist und wie leicht Menschen durch ein wenig Macht korrumpiert werden können.

von Lars von Trier
dramatisiert von Christian Lollike

Regie: Max Claessen
Bühne: Max Claessen
Kostüme: Isabel Graf

Besetzung
Erzähler / Der große Mann Bülent Özdil
Tom Edison Simon Jaritz-Rudle
Grace Tilla Rath
Thomas Edison Sr., Toms Vater Harald Fröhlich
Chuck Markus Wilharm
Vera, Chucks Frau Susanne Wende
Jason, ihr Sohn N.N.
Ma Ginger Ute Hamm
Gloria, ihre Schwester Kristina Kahlert
Bill Henson Christopher Schulzer
Liz Henson, Bills ältere Schwester Magdalena Oettl
Jack McKay Marcus Marotte
Ben Theo Helm

Mitten in den Rocky Mountains liegt das verschlafene Dorf Dogville. Ein friedlicher Ort, an dem sich alle kennen und harmonisch zusammenleben. In diese Idylle platzt eine mysteriöse junge Frau, Grace, die vor ihrer Vergangenheit flüchtet. Die Dorfgemeinschaft nimmt sie bei sich auf – als Gegenleistung soll Grace allen nur ein wenig zur Hand gehen. Doch ihre Vergangenheit droht sie einzuholen. Als die Gefahr der Entdeckung steigt, bürden die Bewohner Grace immer schwerere Lasten auf ...

In einem Wechselspiel von Macht und Abhängigkeit zeigen sich nach und nach die wahren Gesichter der Menschen von Dogville, bis schließlich die Retter selbst zur Bedrohung werden. In Lars von Triers Erzählung zeigt sich, wie dünn oft der Mantel von Zivilisation und Nächstenliebe ist und wie
leicht Menschen durch ein wenig Macht korrumpiert werden können. Der Autor hält der Moralgesellschaft einen brecht’schen Spiegel vor, in dem sich nicht nur die Abgründe des Einzelnen, sondern auch die gefährliche Dynamik einer Gruppe abbilden.

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