Kabarett

Django Asül - Paradigma


Wie so manches Gute kommt auch das Wort Paradigma aus dem Griechischen. Es kann Beispiel oder Vorbild heißen. Oder aber Abgrenzung oder gar Weltsicht. Und je präziser die Sicht auf diese Welt, umso mehr wird deutlich: So geht es nicht weiter. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Die Parameter müssen neu eingestellt werden.

Alles muss hinter-, wenn nicht sogar vorderfragt werden. Und so muss auch Django Asül sich fragen: Wie kriege ich die Kurve? Wie erreiche ich die nötige Nachhaltigkeit auf sämtlichen Ebenen? Wie kümmere ich mich besser um mein soziales Umfeld? Reicht es, wenn ich weniger arbeite und noch weniger Auto fahre? Oder muss ich mein Interesse an Mitmenschen auch dadurch zeigen, indem ich ihnen permanent auf den Keks gehe?

Dem Individuum wie auch dem Großen und Ganzen droht der ultimative Burnout. Erstmals muss auch Django Asül sich um seine und fremde Ressourcen Gedanken machen. Der Rückzug ins Private scheint ein Ausweg zu sein. Denn Demokratie entpuppt sich endgültig als politischer Blindflug in Tateinheit mit finanziellem Größenwahn auf Pump. Und alles kumuliert in der Frage: Muss man Deutscher oder deutscher werden, um Europa auf Distanz zu halten?

Mit dem neuen Programm unternimmt Django Asül erstmals eine Reise zum Ich. Mit dem Ziel, in seiner eigenen Welt anzukommen.

Django Asül schießt wieder scharf aus der Hüfte, frisch und frech, locker und spontan, aber zielsicher! Und er hat auch ein guten Grund, denn der (ehemalige) türkische Kabarettist aus Niederbayern hat einen entscheidenden Paradigmenwechsel vollzogen: 2011 legte er seine alte Staatsbürgerschaft ab und wurde somit offiziell Deutscher! Die schöne Zeit als "anatolischer Florian Silbereisen" ist damit wohl endgültig vorbei. Was das heißt, gibt's zu erfahren im neuen Programm mit dem schönen griechischen Titel, was dem .Kabarettisten aus Hengersberg mit türkischen Wurzeln wiederum fast einen ökumenischen Touch verleiht.

"Paradigma" ist Djangos fünftes Programm und seit 15 Jahren tourt er mit circa 3000 Auftritten im In- und Ausland auf Bühnen aller Art - zu seinen bekanntesten zählen die alljährlichen Auftritte beim Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus . Seit 2004 ist er offizieller "Botschafter Niederbayerns". Im Bayerischen Fernsehen hat er seine eigene Sendung "Asül für alle" sowie den jährlichen satirischen Jahresrückblick "Rückspiegel".

"Ein satirischer Detektiv, ein gewitzter Spürhund, der zupackt, ohne mit den Zähnen zu fletschen." (AZ München)

"Er hat seinen Platz an der Spitze des deutschen Kabaretts zurecht" (Oberbayerisches Volksblatt)
http://www.django-asuel.de/


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