Diverses · Führung

Diversity-Führungen am Uni Wien Campus


Angesprochen werden einige grundlegenden Aspekte der heutigen Universität Wien unter Geschlechtergesichtspunkten aber auch historische Fragen zu Universität und zum Campus (Altes AKH) werden unter Genderperspektive thematisiert.

Es werden einige Spotlights auf die Chancengleichheit an der Universität Wien geworfen, und Antworten auf Fragen gegeben wie etwa: Wie viele Männer und Frauen studieren und arbeiten an der Universität?, Warum Fehlen Männer in den Lehramtsstudien und Frauen in „Brillanz“-assoziierten Fächern?, Wie werden aus 90% Frauen unter den Studierenden einzelner Fächer 70% Männer unter den ProfessorInnen und was tut die Universität Wien erfolgreich zur Verbesserung der Chancengleichheit? Welche aktuellen genderpolitischen werden an der Universität Wien bearbeitet? Was lernt man im Genderstudium an der Universität Wien? usw.

Es werden aber auch historische Aspekte thematisiert, seit wann Männer und seit wann Frauen welche Studien an der Universität Wien absolvieren konnten, wann die erst Professorin ernannt wurde oder welche genderrelevante Forschungen im 19. Jahrhundert am Campus stattfanden, als er noch Allgemeines Krankgenhaus (AKH) war.

Aber auch skurrile Besonderheiten werden im Rahmen der Führung beantwortet, etwa warum im 18. und 19. Jahrhundert etwa 100.000 Frauen aber keine Männer durch das Tor in der Rothenhausgasse das Areal betraten; warum die Pionierin der Sozialwissenschaft Marie Jahoda unter dem Hauptaltar der Alten Kapelle am Campus geehrt wird; warum die Universität Wien 1901 Emma Goldmann ihr Hebammendiplom aberkannt nachdem der amerikanische Präsident McKinley von einem Anarchisten erschossen wurde oder wie hier eine Medizinstudentin im Austrofaschismus und Nationalsozialismus den Chef des demokratischen Untergrunds versteckte und warum Vanessa Redgrave in Hollywood dafür 1978 den Oskar erhielt. Und was hat das alles mit Gender zu tun?

Dauer: Ca. 90 Minuten

Treffpunkt: Berta-Karlik-Tor (Ecke Alserstraße/Otto-Wagner-Platz/Ostarrichi-Park)

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturförderung im 8. Bezirk und Geschichte und Kultur im 9. Bezirk


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