Oper

Die Zauberflöte


Wohl niemand hatte sich nach der Uraufführung am 30. September 1791 träumen lassen, dass „Die Zauberflöte“ auch nach 222 Jahren noch der meist gespielte Titel auf den Opernbühnen dieser Welt sein würde, am wenigsten wahrscheinlich die Autoren selbst.

Aus diesem Grunde stellt jede Neuinszenierung das Regieteam vor eine besondere Herausforderung. Einerseits kann man davon ausgehen, dass ein Großteil der Besucher das Werk schon in mehreren Interpretationen gesehen hat und sich daher sehr genau auskennt, andererseits ist man sich der Verantwortung bewusst, die auf einem lastet, wenn gleichzeitig die Begegnung mit Papageno & Co für Kinder und Jugendliche zum Erstkontakt mit dem Medium Oper gerät. Mariame Clement hat sich dieser Aufgabe gestellt und mit ihrer Ausstatterin Julia Hansen nach einer Erzählform gesucht, die sowohl geeignet ist, Einsteigern einen vergnüglichen Theaterabend zu bieten, als auch dem Connaisseur eine anregende zeitgenössische Auslegung zu präsentieren.

Besonders fasziniert hat die Regisseurin bei der Arbeit mit Mozart die Erkenntnis, dass es ihm gelingt, eine unglaubliche Einheit von Text und musikalischer Sprache herzustellen: „Es ist absolut unmöglich, bei Mozart zu schummeln. Die ganze Idee der Inszenierung muss sich dieser Übereinstimmung von Musik und Text unterordnen. Bei Mozart muss es einem gelingen, eine tiefe Wahrheit zu finden. Er inspiriert zu großer Menschlichkeit, Weisheit, Demut.“

Libretto von Emanuel Schikaneder
Wolfgang Amadeus Mozart

BESETZUNG:
Musikalische Leitung: José Miguel Esandi

Monostatos: Martin Fournier • Manuel von Senden
Sprecher: Umut Tingür • David McShane
Papagena: Ana Kovačević
Dritte Dame: Xiaoyi Xu
Erste Dame: Margareta Klobučar
Zweite Dame: Anna Brull
Pamina: Nazanin Ezazi • Tatjana Miyus
Königin der Nacht: Diana SCHNÜRPEL • Hila Fahima
Tamino: Kyungho Kim
Papageno: Ivan Oreščanin
Sarastro: Wilfried Zelinka


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