Oper

Die Zauberflöte


Mit der "Zauberflöte" schuf Mozart ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur.

Mozarts und Schikaneders 1791 im Theater auf der Wieden uraufgeführte „groß Oper“ Die Zauberflöte ist der Versuch, mit einer unfassbaren Musik und einem genial riskanten, zwischen Straßentheater und Welttheater balancierenden Libretto den Dualismus von Mann und Frau, Schwarz und Weiß, Arm und Reich, Gut und Böse zu überwinden, der die Menschen seit ewigen Zeiten trennt, und in einem utopischen Weltmärchen nach einem Weg zu suchen zu einem humanen Zusammenleben aller Menschen.

Der König des Tages liegt im Sterben. Er vermacht seiner Frau, der Königin der Nacht, und seiner Tochter Pamina alles, was er besitzt, bis auf jegliche Macht, die „dem weiblichen Geiste unbegreiflich“ sei. Zum neuen Machthaber erklärt er seinen Freund Sarastro, der die Macht annimmt und Pamina in sein ausschließlich Männern vorbehaltenes Reich entführt. Ist sie in den Händen eines bösen Sektenführers oder verbirgt sich hinter dem vermeintlichen Machtmonster ein philosophischer Utopist? Tamino, ein junger Prinz aus der Fremde, verirrt sich auf einer Reise in das Reich der trauernden Königin der Nacht, die sich mit einem Heer von Jungfrauen umgeben hat. Von ihren Frauen ausgespäht, bestimmt sie ihn zum Retter ihrer Tochter. Tamino verliebt sich in die Imagination Paminas und macht sich auf die fantastische Reise, sie zu befreien. Begleitet wird er von Papageno, einem einfachen Kerl, der sein Leben und die Menschen liebt. Drei Knaben weisen ihnen den Weg in Sarastros Reich. Bei Taminos scheiternden Versuch, die flüchtende Pamina zu befreien, verlieben sich beide ineinander, und es beginnt eine Zeit der Prüfungen auf Leben und Tod. Ein langer Weg zweier für die Liebe bestimmter Menschen, gemeinsam die Welt zu retten.

Eine große / deutsche Oper in zwei Aufzügen (1791)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

MUSIKALISCHE LEITUNG

René Jacobs
INSZENIERUNG

Torsten Fischer
AUSSTATTUNG
Herbert Schäfer und Vasilis Triantafilopoulos
DRAMATURGIE
Herbert Schäfer
SARASTRO

Dmitry Ivashchenko
KÖINGIN DER NACHT

Nina Minasyan
TAMINO

Sebastian Kohlhepp
PAMINA

Sophie Karthäuser
PAPAGENO

Daniel Schmutzhard
PAPAGENA

Katharina Ruckgaber
MONOSTATOS

Michael Smallwood
DER SPRECHER

Stephan Loges
ERSTE DAME

Brigitte Christensen
ZWEITE DAME
Kai Rüütel
DRITTE DAME
Katharina Magiera
PRIESTER / GEHARNISCHTER

Florian Köfler
DIE 3 KNABEN

Florianer Sängerknaben
ORCHESTER

Akademie für Alte Musik Berlin
CHOR

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)


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