Vortrag · Diverses

Die Wiener Sängerknaben laden zum Vorsingen


Aufgeweckt, neugierig, musikbegeistert – die Wiener Sängerknaben sind wieder auf der Suche nach talentierten und interessierten Nachwuchssängern.

Am 24. Mai veranstalten sie dazu ein offizielles Vorsingen im Augartenpalais: Ab 15 Uhr sind Buben zwischen sieben und zehn Jahren mit ihren Eltern eingeladen, sich über den Knabenchor oder die private Musikvolksschule zu informieren und sich für eine Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben zu qualifizieren.

Beim Vorsingen stehen Stimme, Gehör und Rhythmusgefühl im Fokus. Professor Gerald Wirth, künstlerischer Leiter und Präsident der Wiener Sängerknaben, nimmt sich für jeden Vorsänger Zeit. Angst braucht man nicht zu haben: Der Ablauf des Vorsingens richtet sich nach Alter und Vorwissen der Kinder. Sie machen kleine Stimmübungen, klatschen Rhythmen, singen Töne nach und ein Lied, das sie von zu Hause oder aus der Schule kennen und mögen.
„Wir testen, ob das Kind gut hört, den Rhythmus spürt, eine Melodie nachsingen kann. Aber man muss kein Mozart sein“, betont Gerald Wirth. „Die Liebe zur Musik, der Spaß am Singen und das Interesse des Kindes, Teil eines Chors zu werden, Wiener Sängerknabe zu werden, sind das Wichtigste. Wenn wir sehen, dass die Begeisterung da ist, laden wir das Kind zu einer Probezeit ein – wir wollen sichergehen, dass die Knaben sich bei uns wohlfühlen. Anders ist Singen nicht möglich.“ Ganz wichtig ist auch das Gespräch mit dem Kind und seinen Eltern.

Was viele nicht wissen: Jeder aktive Sängerknabe erhält ein Stipendium. Das beinhaltet die Ausbildung in der hauseigenen und auf die Wiener Sängerknaben zugeschnittenen Unterstufe, Internatskosten, Chorproben, Gesangsunterricht sowie Stimmbildung, Verpflegung, die Matrosenanzüge und natürlich die Konzertreisen.


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