Oper · Theater

Die Weiden



Im Zentrum der Handlung steht das junge, frischverliebte Paar Peter und Lea, das sich auf eine Flussreise begibt, auf eine Expedition den Großen Strom hinab - mitten in das Herz Europas, eines neuerdings wieder zerrissenen Kontinents.

Kompositionsaufträge erhielt der österreichische Komponist Johannes Maria Staud u.a. von den Wiener und Berliner Philharmonikern ebenso wie vom Cleveland Orchestra oder den Salzburger Festspielen, Opernuraufführungen brachte er ferner bei der Münchener Biennale und dem Lucerne Festival heraus. Für die Wiener Staatsoper schrieb er nun gemeinsam mit dem Librettisten Durs Grünbein eine überaus politische Oper, die Bezug zum allgemeinen europäischen Rechtsruck nimmt.

Im Zentrum der Handlung steht das junge, frischverliebte Paar Peter und Lea, das sich auf eine Flussreise begibt, auf eine Expedition den Großen Strom hinab - mitten in das Herz Europas, eines neuerdings wieder zerrissenen Kontinents. Peter präsentiert Lea seine Heimat, die sich anfangs von ihrer freundlich-pittoresken Seite zeigt, mit Fortgang der Geschehnisse jedoch immer unwirtlicher und düsterer wird. Das geht an der Beziehung der beiden nicht spurlos vorüber. Das Böse in dieser Oper ist das Politisch-Böse...

Dirigent Ingo Metzmacher
Regie Andrea Moses
Bühne Jan Pappelbaum
Kostüme Kathrin Plath
Licht Bernd Purkrabek
Video Arian Andiel
Dramaturgie Moritz Lobeck, Thomas Wieck
Live-Elektronische Realisation SWR Experimentalstudio

Lea, eine junge Philosophin Rachel Frenkel
Peter, ein junger Künstler Tomasz Konieczny
Edgar, Peters alter Schulfreund Thomas Ebenstein
Kitty, Edgars Geliebte Andrea Carroll
Die Fernsehreporterin Sylvie Rohrer
Krachmeyer, Komponist, Freund von Peters Familie Udo Samel

Leas Mutter Monika Bohinec
Leas Vater/Der Angler am Ufer Herbert Lippert
Peters Mutter Donna Ellen
Peters Vater Alexandru Moisiuc
Demagoge Wolfgang Bankl
Oberförster Wolfgang Bankl
Fritzi Katrina Galka
Franzi Jeni Houser


Pressestimmen

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