Theater

Die Wahrheit


Doppelmoral, Schein und Täuschung: Dem jungen Pariser Autor Florian Zeller ist mit „Die Wahrheit“ eine hinreißend raffinierte Komödie geglückt, gespickt mit temporeichen, zündenden Dialogen.

Seit sieben Monaten haben Michel und Alice eine Affäre, treffen sich heimlich und hastig in Hotelzimmern. Doch jetzt will Alice mehr – zum Beispiel ein ganzes Wochenende. Sie hat genug vom ewigen Lügen und Versteckspielen und will ihrem Mann alles offenbaren. Doch das will Michel, ganz rücksichtsloser Agent der Täuschung, auf gar keinen Fall. Paul ist schließlich seit ein paar Monaten arbeitslos und würde es kaum verkraften, dass seine Frau ihn mit seinem besten Freund betrügt …

Lackner, Dallinger im Stück 'Wahrheit' (Sommertheater Kitzbühel 2014)

Doppelmoral, Schein und Täuschung: Dem jungen Pariser Autor Florian Zeller ist mit „Die Wahrheit“ eine hinreißend raffinierte Komödie geglückt, gespickt mit temporeichen, zündenden Dialogen.

Immer wenn man während des Stückes glaubt, nun endlich die Wahrheit zu wissen, wird sie unvermittelt wieder auf den Kopf gestellt, sodass man sich bis zum überraschenden Schluss fragt, was denn nun wirklich die Wahrheit ist. Und ist es überhaupt so erstrebenswert, sie zu erfahren? Oder verhält es sich vielleicht doch so, wie Michel einmal sagt: „Wenn die Leute von heute auf morgen aufhören würden, sich zu belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf Erden.“


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