Pop / Rock

Die Vierkanter - Die versungene Welt


Die Vierkanter erobern die Herzen der Fans im Voice-Shuttle mit Schallgeschwindigkeit!

Was da Commander Martin Pfeifer, Schiffsingenieur Alois Röcklinger, Analytiker Leo Röcklinger und Stefan Rußmayr als Medium in ihrem 6. Programm auf der Bühne abliefern ist einfach grenzgenial. Denn die Grenzen zwischen A Cappella & Musikkabarett verschwimmen derart, dass man mehr als zwei Stunden in eine phantastische Parallelwelt entführt wird, wo ein Hitfeuerwerk neue „Stimmensionen“ schafft, die ihresgleichen suchen. Und immer wieder taucht 4 Kantis auf!

4 Kantis ist ein Land wo es kein Geld gibt, wo der Babysitter-Boogie den Politikern auf die Leber schlägt, wo man Beamte nicht anfüttern soll, damit sie langsam wegsterben, weil man sie sonst nicht mehr los wird, wo man sich seine Sorgen an den Hut stecken kann und nach Mobbing zum Burnout noch herzliche Glückwünsche erhält. 4 Kantis ist ein Land, wo die Warterei damals wie heute fad ist und das auch nur deshalb, weil Adam im Paradies lediglich ein Ripperl hergegeben hat, wo die Katze Schnurrli die Pille kriegt und der Rasenroboter den Gartenzwerg niedermäht. Klingt nur halb so wild, denn was ein kleiner Schritt für die Mostviertler ist, ist ein großer Schritt für die Vierkanter: nämlich ganz nach oben auf ihrer bald 15jährigen Erfolgsleiter.

Der musikalische Crossover aus Rock-Pop, Schlagern und Volkstümlichen garniert mit Eigenkompositionen ist für sich allein schon beachtlich, doch die pointierten Zwischenmoderationen, gespickt mit Alois' sprichwörtlichen Weisheiten ist mehr als ein komödiantisches Stakkato. Das Publikum zollt dem Quartett frenetischen Applaus, der sich auf bis zu 100 % Lachgaskonzentration steigert und so wiederum genügend Kraftstoff für das Raumschiff bietet. Beinahe wund werden die Hände vom vielen Klatschen u.a. beim Countdown bis zum Essen mit 3 unrealistischen Versionen, beim Radiomix, beim Weiße Westen-Hit „Seit du mich schmierst“ (wo übrigens die Ungustlvermutung gilt) und beim Song zum Thema EU-Förderung für einen Gartenzwerg-Sockel. Ein Gast verglich die vier Stimmakrobaten mit einem alten Wein, der auch erst mit den Jahren besser wird. Wenn Frank Sinatra recht hat, dann müssen sie nur mehr weitere fünf Jahre warten, um dann über Nacht wirklich berühmt zu werden. Für uns Obstweinquadranten sind sie jetzt schon berühmt genug und darüber hinaus ein Stück Heimat und zugleich auch Kulturbotschafter des ganzen Mostviertels. Und weil das Lachen schließlich so gesund ist, sollte es die Vierkanter hinkünftig eigentlich auf Krankenschein geben!


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