Theater

Theater am Fluss - Die unteren Zehntausend


Musikalische Komödie von Marcus Strahl nach Kurt Nachmann und Damon Runyon.

Ganoven-Komödie frei nach Damon Runyon
Bühnenfassung und Regie: Herbert Walzl

Apfel-Annie ist eine alte Bettlerin, die auf dem Broadway Äpfel verkauft. Einer ihrer wichtigsten Kunden ist Dave the Lord, ein Unterweltboss der guten Sorte, der felsenfest daran glaubt, dass ihm die Äpfel von Apfel-Annie Glück bringen, weshalb er sich für wichtige Entscheidungen und Treffen immer einen frischen besorgt und ihr dementsprechend gutes Trinkgeld gibt. Ferner zieht Annie von den anderen Bettlern am Broadway einen Teil ihrer Einnahmen als Gebühr ein. Diese lassen das gerne mit sich geschehen, weil sie wissen, dass Annie eine junge Tochter, Louise, hat, der sie das Geld schickt. Louise lebt schon lange in Europa und kennt ihre Mutter nur über Briefkontakt. Diesen Kontakt stellt Annie über das vornehme und teure Marbery-Hotel in New York her. Denn ihrer Tochter hat Annie stets ihre wahren Lebensumstände verschwiegen und ihr vorgemacht, sie sei eine vornehme Dame, die stetig im Marbery wohnt. Über einen Freund unter dem Hotelpersonal tauscht Annie die Briefe und bekommt auch von ihm das Briefpapier mit dem Hotelaufdruck.
Doch dann kommt Annie eines Tages in die Bredouille, als Louise ihr schreibt, dass diese schon in den nächsten Tagen mit dem Schiff eintreffen wird, um sie zu besuchen, begleitet von ihrem Verlobten und dem zukünftigen Schwiegervater, Leute aus hohen Kreisen. Annie ist verzweifelt und weiß nicht was sie tun soll. Ihre Bettler-Freunde haben Mitleid mit ihr und bitten Dave the Lord um Hilfe...


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