Theater

Die Unsichtbare Hand


Spannend und geschickt zeichnet Autor Ayad Akhtar die psychologischen Spielchen der Konkurrenten, das gegenseitige Misstrauen und die Härte, mit der der Kampf für die eigene Sache gerechtfertigt wird.

Der amerikanische Banker Nick Bright wird von einer radikalen muslimischen Gruppe in Pakistan entführt. Sie will ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar erpressen. Aber niemand will für den Banker zahlen, nicht seine Bank, nicht die USA. Aus Angst um sein Leben versucht Nick, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er überzeugt den Anführer der Terrorgruppe, dass er selbst die 10 Millionen an der Börse erwirtschaften kann. Dazu weist Nick seinen Bewacher Bashir in die Tricks und Taktiken der Börsenspekulanten ein. Während die Terroristen das große Geld wittern, geht es Nick einzig um sein Leben.

Ayad Akhtar zeigt die ganz andere Seite des Terrorismus: die Seite des Geldes, ohne das kein Krieg jemals zu gewinnen ist. Erstmals in Österreich wird sein aktuelles Stück „Die unsichtbare Hand“ am Schauspielhaus Salzburg zu sehen sein.


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