Klassik

Die Universität. Eine Kampfzone


Die kontroversielle Beziehung zwischen Jüdinnen und Juden und den Wiener Universitäten ist der programmatische Ausgangspunkt für dieses Konzert mit Werken jüdischer Komponisten.

Kooperationskonzert mit der MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Programm:
Egon Wellesz: Studien in Grau für Klavier
Karl Weigl: Klaviertrio
Alexander Zemlinsky: Humoreske für Bläserquintett
Egon Wellesz: Oktett, op. 67

Die kontroversielle Beziehung zwischen Jüdinnen und Juden und den Wiener Universitäten ist der programmatische Ausgangspunkt für dieses Konzert mit Werken jüdischer Komponisten. Während die parallel im jüdischen Museum bis 28. März laufende Ausstellung „Die Universität. Eine Kampfzone“ sich mit der über 650 jährigen jüdisch-universitären Beziehungsgeschichte in Wien auseinandersetzt, spielen Studierende der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im gleichnamigen Konzert Werke dreier jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nach erfolgreichem Wirken in Wien als Komponisten und im Fall von Egon Wellesz und Karl Weigl auch als Lehrende am damaligen Konservatorium sind alle drei Komponisten aufgrund der Repressalien gegen Juden und der Gefahr für ihr Leben 1938 emigriert. Zur Aufführung gelangen Werke, die knapp nach dem Verlassen Österreichs – die Werke Weigls und Zemlinskys - oder wie die beiden Werke von Egon Wellesz nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind.


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