Vortrag · Literatur

Die Tuch-Redlichs-Geschichte einer jüdischen Fabrikantenfamilie


Maria MAZAKARINI bittet zur Buchpräsentation.
Einleitendes Gespräch mit der Autorin:
mit Renate BURTSCHER, Ö1 Moderatorin.
Lesung:
Susanne SCHOBER-BENDIXEN
Gesanglich begleitet von:
Naame Isabella FASSBINDER

DAS BUCH:
Eine Reise in die Vergangenheit
Als Susanne Schober-Bendixen von ihrer Tante ein Jugendstilalbum mit Familienfotos erbt, ahnt sie nicht, welche Geheimnisse die Geschichte ihrer Familie bereithält. Einer Familie, von der sie fast nichts weiß, wurde doch in ihrer Kindheit nie über die jüdischen Verwandten aus Brünn gesprochen. Sie begibt sich auf Spurensuche, auf Friedhöfen, in Archiven, zwischen Wien und Brünn.

Was sie entdeckt, ist mehr, als sie zu hoffen wagte: Ihre Vorfahren gehörten der einst angesehenen Tuchfabrikanten-Dynastie Redlich an, die über mehrere Generationen die Stadt Brünn, das »Mährische Manchester« der Habsburgermonarchie, geprägt hat. Die Redlichs waren erfolgreiche Unternehmer, sozial denkende Arbeitgeber, Wissenschafter und Kunstmäzene – und hatten mehr als nur eine starke Frau in ihren Reihen.

»Die Tuch-Redlichs« erzählt die ergreifende Geschichte einer Familie, von deren Aufstieg im 19. Jahrhundert über die Verfolgung im Nationalsozialismus bis hin zu den Schatten, die der Holocaust bis heute wirft.

208 Seiten, zahlr. Abb., 208 Seiten
Amalthea Verlag, 2018
ISBN-13: 978-3-99050-080-4
€ 25,00
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DIE FRAUEN DES ABENDS

RENATE BURTSCHER:
geboren in Feldkirch/Vorarlberg. Lebt in Wien. Studierte Sologesang und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mozarteum in Salzburg sowie Romanistik an der Universität Salzburg und Musikwissenschaft. Mehrere Jahre Lehrtätigkeit an versch. AHS in Österreich. Redakteurin und Moderatorin von Hörfunksendungen im ORF/Ö1 und für sechs Jahre beim Hessischen Rundfunk/hr2. Präsentatorin von Konzerten und Kulturveranstaltungen in Österreich und Deutschland. Sprecherin für Film und Fernsehen. Workshops und Fortbildungsangebote in Stimmtraining und Auftrittscoaching.

SUSANNE SCHOBER-BENEDIXEN:
geboren in München. Lebt in Klosterneuburg. Studium der Veterinärmedizin
in Wien, war in der pharmazeutischen Industrie tätig, zuletzt im Vorstand
bei der Baxter AG in Österreich und in der Industriellenvereinigung Wien,
1997 Verleihung des Staatspreises zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch. Seit 2015 in Pension und auf der Suche nach ihren jüdischen Vorfahren.

NAAME ISABELLA FASSBINDER:
Wahl -Wienerin und Tochter einer Israelin. Ihrer Familie entstammen mehrere Künstler, unter anderem war Rainer Werner Fassbinder ihr Cousin. Sie ist Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin und Ausdruckstänzerin und tritt seit 20 Jahren mit unterschiedlichen Bands und Projekten auf. Ihr Repertoire besteht u.a. aus jiddischen Film- und Theaterliedern, Klezmer, Chansons und Tangos. Sie spielte u.a. in "Peter Pan" und der "Dreigroschenoper". Beim 2. Internationalen Kulturwettbewerb des Kunst-Reigens im Theater Spektakel war sie Preisträgerin für Gesang – 2. Platz.

MARIA MAZAKARINI:
geboren in Feldkirch/Vorarlberg. Lebt in Wien. Absolventin der Fremdenverkehrs- und Hotelfachschule Modul in Wien.
13 Jahre Werbebranche, Vorstandssekretärin WSE und INKU AG Klosterneuburg. Privatsekretärin von Dr. Friedrich Karl Flick, Privatier.
1. Künstlerische Leiterin der Galerie im Domenig Haus, Wien.
Gründerin und Präsidentin von Tera-Vienna.
Gründerin der Klosterneuburger Kulturgesellschaft.
Kulturpreisträgerin 1988 der Stadtgemeinde Klosterneuburg.
Netzwerkerin und Kunstvermittlerin aus Leidenschaft.


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