Vortrag

Die traditionellen Häuser von Kerkük


Die turkmenischen Siedlungsgebiete im Irak strecken sich von Telafer bis Mendeli. Die wichtigsten Zentren in diesen Gebieten sind Kerkük, Erbil, Telafer und Tuzhurmatu. Die Turkmenen leben seit tausend Jahren im Mesopotamien. Im Irak lebten sie der chronologischen Reihe nach unter folgenden turkmenischen Herrschaften: Seldschuken, Atabegs, Celayirs, Karkoyunlus, Akkoyunlus und bis 1918 innerhalb des ottomanischen Reiches.

Die wichtigsten Städte Kerkük, Erbil und Musul bekamen ab dem 12. Jahrhundert ein türkisches Stadtbild. Die wichtigste turkmenische Stadt und das kulturelle Zentrum der reichen turkmenischen Tradition im Irak ist Kerkük. Die Burg ist das interessanteste historische Denkmal der Stadt. Sie stellt mit ihren Denkmälern, engen Straßen, traditionellen Häusern sowie ihrer Struktur eine reiche antike Stadt dar.

Die soziale Struktur der Turkmenen ist ebenso witchtig wie ihre architektonischen Denkmälern. Dies wiederspiegelt sich im originellen Stil ihrer Häuser, deren wichtigste Beispiele sich innerhalb der Burg finden lassen. Von den über 700 Häusern sind leider nur noch wenige erhalten.

Suphi Saatçi, Ph.D. Professor of Architecture was born in Kirkuk in 1946. After completing his primary and secondary education in the same city, he attended the State Academy of Fine Arts in Istanbul (Devlet Güzel Sanatlar Akademisi, now Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi) and earned his Master’s degree in architecture there in 1974.


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