Theater

Die Suche nach der Stillen Nacht


Historienspiel auf den Spuren des Liedes "Stille Nacht", zeitgleich historischer Handwerksmarkt am Geburtsort von Franz Xaver Gruber.

Der Besucher wird beim Historienspiel in die Zeit zurückversetzt, in der das weltbekannte Lied „Stille Nacht“ entstanden ist. Das Stück erzählt unter anderem von der Kindheit des Komponisten, - über die schwierige Zeit, als er heimlich Orgelunterricht nehmen musste.

In Oberndorf traf er mit Josef Mohr zusammen, der den Text von “Stille Nacht“ geschrieben hatte. Am Heiligen Abend 1818 wurde es in der Kirche von Oberndorf zum ersten Mal gesungen. Von da an reiste es um die Welt, doch die Namen der Schöpfer waren zunächst in Vergessenheit geraten. Eines Tages beauftragte der Hofmusikrat des Stiftes St. Peter in Salzburg den Sekretär, herauszufinden, wer das Lied komponiert hatte. Das Historienspiel und die Suche nach der Stillen Nacht begann.

Verschiedene Stationen der Rückverfolgung des Liedes, von Leipzig über Tirol und Oberndorf nach Hochburg, werden beschrieben. Es wird erzählt, wie es zur raschen Verbreitung dieser anrührenden Melodie kam. Der Zuhörer wird mit auf die Reise genommen und bekommt das Lied in den verschiedensten Sprachen zu hören.

Als das Lied berühmt wurde, war es Mozart, Beethoven und Schubert zugeschrieben worden. Doch der Komponist war ein einfacher Dorfschullehrer aus Hochburg. Vielleicht sind gerade deswegen im Historienspiel nicht berühmte Schauspieler in den Hauptrollen zu sehen. Die Rollen wurden besetzt mit Hochburg-Acher Laiendarstellern, die viel Herzblut in das Stück einfließen lassen. Unter der Leitung von Regisseur und Autor Martin Winkelbauer aus Halsbach (Bayern), ist ein sehr beindruckendes, feinsinniges Stück entstanden.


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