Theater

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten


Peter Handkes Stück kommt ohne Worte aus. Es spielt allein mit der Poesie der Bewegung, der Zeichen, der Körper, des Lichts, der Farben, des Bildes. Hauptakteur des Werkes ist ein Platz in irgendeiner Stadt, in irgendeinem Land.

Er wird zur Bühne des Alltäglichen, zum Schauplatz der Menschen, die ihn queren. Passanten, Junge und Alte, Fremde und Vertraute, Privilegierte und Benachteiligte, Erinnerte und Vergessene. Sie kommen allein oder sind zu zweit, sie bilden Gruppen, lösen sie wieder auf. Sie verstören und sie bezaubern. Der Platz wird zum Ort eines Schau-Spiels im wörtlichen Sinn.

Ein dramatisches Kaleidoskop der menschlichen Vielfalt öffnet sich – all die unzähligen Details verdichten sich zu Spuren und zu Geschichten – werden zu einer Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft. Robert Schuster, der 2012 mit internationalen SchauspielerInnen die KULA Compagnie gründete, setzt die Begegnungen der 12 Akteure, die im Laufe des Stücks einen mehrere hundert Figuren umfassenden Kosmos erschaffen, in Szene.

Regie
Robert Schuster
Choreografie
Martin Gruber

Mit

Hadar Dimand
Pasquale Di Filippo
Nasir Formuli
Magda Kropiunig
Céline Martin-Sisteron
Sarah Merler
Alexandre Ruby
Jonas Schlagowsky
Katharina Schmölzer
Romaric Séguin
Axel Sichrovsky
Katja Uffelmann


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