Volxmusik / Neue Volksmusik · Volksmusik

Die Strottern & Peter Ahorner


Die Strottern, Klemens Lendl und David Müller, verankern das Wienerlied wieder dort, wo es herkommt: In der Weltmusik.

Buenos Aires hat den Tango, Lissabon den Fado, Paris die Chansons. Wien hat das Wienerlied – ein unverwechselbarer Ausdruck des Lebensgefühls in dieser Stadt. Die Strottern, Klemens Lendl und David Müller, verankern das Wienerlied wieder dort, wo es herkommt: In der Weltmusik. Und dann wird aus einer lokalen Liedtradition eine Musik, die für die ganze Welt von Bedeutung ist. Das Wienerlied ist in einem Schmelztiegel von Nationen entstanden. Das macht es so reich an musikalischen Einflüssen. Die Texte erzählen vom Leben in der Großstadt, davon, wie die Bewohner dieser Stadt ihren Alltag bewältigen: Mit tiefgründigem Humor, Melancholie – und allerlei Betäubungsmitteln.

Die Strottern vertonen Texte, die im Wien von heute entstehen – ihre eigenen und besonders gerne auch Texte des Wiener Dichters Peter Ahorner. Die Strottern und der Wiener Poet Peter Ahorner gehören ja inzwischen zusammen wie Donaustrom und Steckerlfisch. Ahorners Texte leuchten auf Wiens Zuckerkruste, heben sie ab und legen frei, was in dieser Stadt nicht zum Vorschein kommen will. Ob in Vierzeilern, Liedtexten, Mikrodramen oder Wordraps – dichter ist Wien schon lange nicht serviert worden.

Ahorner tritt mit den Strottern als genialer Rezitator und mitunter auch als rauer Sänger in Erscheinung. Und auch die Strottern sind begnadete Kommunikatoren. Mit witziger und intelligenter Ansprache ziehen sie ihr Publikum in den Bann. Ihre (schwarz-) humorigen Erläuterungen zu den Texten des alten und heutigen Wien amüsieren auch jeden Nicht-Österreicher und lassen zu keiner Zeit Verständnisschwierigkeiten aufkommen.
http://www.diestrottern.at/



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