Pop / Rock

Die Sterne


Die Hamburger Indierock-Helden on Tour.

Sie hatten immer schon mehr Soul als die meisten anderen Bands. Und sie stellten immer schon die richtigen Fragen. Ohne Antworten zu geben. Seit mehr als 20 Jahren sind Die Sterne aus dem Kontext der Hamburger Schule nicht wegzudenken. Frank Spilker, Sprachrohr und Gitarrist der Band, hatte seine Finger schon in den 80ern beim sagenumwobenen Singles- und Cassetten-Label Fast Weltweit im Spiel, einer aus der Not geborenen DIY-Plattform für heute allseits geschätzte Künstler wie Bernd Begemann, Jochen Distelmeyer (Blumfeld) und eben auch die Keimzelle dessen, was wir heute als Die Sterne kennen und lieben.

Ihr mit Soul, HipHop und Funk aufgefetteter Indie-Pop mit den beeindruckend beiläufig vorgetragenen Texten prägte den Sound von Hamburg die 90er und 00er Jahre. Alben wie "Wichtig" (1993), "In Echt" (1994), "Posen" (1996). "Irres Licht" (2002) oder "Räuber und Gedärm" (2006) zählen ebenso zum Kanon deutschsprachiger Alternativmusik wie ihre vielen Hits wie "Was hat dich bloß so ruiniert", "Trrrmmer" oder "Die Interessanten".

Nachdem Die Sterne auf ihrem letzten Album "24/7" vollends in die Patternwirtschaft der Clubwelten abgetaucht waren, wummern die Basslinien (von der Goldenen Zitrone Thomas Wenzel) auf Album Nr. 10 "Flucht in die Flucht" nun wieder im klassischen Bandsound. Ein kleines Meisterwerk des Psychedelic-Pop - vielschichtig, rückkoppelnd, bewegt von Funk & Soul und mit eingängigen Pop- & Folkmelodien.


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