Tanz · Theater

Die Stadttänzerin Rosalie Wanka stellt sich vor


Die Tänzerin und Choreografin Rosalie Wanka ist Gewinnerin der Ausschreibung „Tanz-Choreografie-Residency“ und verbringt im kommenden April einen Arbeitsaufenthalt in Klagenfurt. Das von der Stadt Klagenfurt ausgeschriebene Stipendium beträgt 2.000 Euro und beinhaltet den Aufenthalt im Schriftstelleratelier im Europahaus Klagenfurt sowie die Nutzung eines Klagenfurter Tanzstudios.

Insgesamt reichten heuer vierzehn Tänzerinnen und drei Tänzer aus Griechenland, Indien, Italien, Israel, Philippinen, Österreich, Slowenien und Südafrika um das Stipendium ein.

Rosalie Wanka überzeugte mit dem Konzept zum Solo „L’ Enjeu – was auf dem Spiel steht“, das sich mit den Ablagerungen von zeitgenössischen Tanztechniken im eigenen Körper sowie mit dem Übergang von Bewegungsfixierung zu tänzerischer Interpretation beschäftigt. Während ihres einmonatigen Aufenthaltes in Klagenfurt ist das Kärntner Publikum eingeladen, an Rosalie Wankas Residenz teilzuhaben und so gemeinsam in die Welt des zeitgenössischen Tanzes einzutauchen.

Rosalie Wanka, studierte Ballett an der Ballettschule der Münchner und der Wiener Staatsoper und zeitgenössischen Tanz und Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Privat Universität.

Schon früh eigenen Projekten zugewandt, gründete und leitete sie zusammen mit Cecilia Loffredo von 2009 bis 2015 die Cia. Quiero Ser Agua. In diesem Rahmen verwirklichte sie insgesamt 9 Produktionen, welche in Deutschland, Österreich, Tschechien, Argentinien, Brasilien, Portugal und Cuba aufgeführt wurden. Auf der Suche nach neuen künstlerischen Horizonten und spartenübergreifenden Kooperationen arbeitet sie seit Anfang 2015 unter eigenem Namen, etwa in ihrem letzten Stück "Bezirzungen", eine interdisziplinäre Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, mit Livemusik, Kurzfilm Projektionen, Schauspiel und Tanz, und einem Research-Projekt mit dem israelische Tänzer und Choreographen Eldad Ben Sasson. Demnächst wird ihre nächste Produktion "Landscapes of my inner Diaspora" im Posthof Linz uraufgeführt (26. Februar), die im Anschluss in der Blackbox/Gasteig (München, 28.Februar) gezeigt wird.


Vergangene Termine