Theater

Die See von Edward Bond


Die See von Edward Bond - In einen turbulenten Krimi verpackt, offenbart sich eine tiefsinnige, politische Satire. In grotesken Szenen, mit schwarzem Humor, beschreibt das Stück die (Xeno)Phobien einer einerseits armutsgefährdeten, andrerseits verbürgerlichten oder auch ausbeutenden Gesellschaft .

Ein Sturm tobt überm Meer....ein Mann ertrinkt, sein Freund versucht ihn zu retten....ein Dritter hindert ihn daran, er glaubt, Fremde, die er als Außerirdische indentifiziert, wollen den Staat zerstören. Er will sie alle beseitigen...

In einen turbulenten Krimi verpackt, offenbart sich eine tiefsinnige, politische Satire. In grotesken Szenen, mit schwarzem Humor, beschreibt das Stück die (Xeno)Phobien einer einerseits armutsgefährdeten, andrerseits verbürgerlichten oder auch ausbeutenden Gesellschaft .

Edward Bonds Stück aus den Siebziger Jahren ist verblüffend aktuell. Die Angst vor der „Invasion der Fremden“ und das Leben in einem Zustand ständiger Entfremdung entpuppen sich darin als zwei Seiten derselben Medaille. Zuletzt ist der Autor aber kein Zivilisationspessimist, denn er weist mit viel menschlicher Anteilnahme dem Zuschauer Perspektiven, wie das Leben nach einem Sturm weitergehen kann.


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