Vortrag · Theater

Die Schauspieler SIND das Sprechen


„Die Schauspieler SIND das Sprechen“, schreibt Elfriede Jelinek in ihrem Theateressay „Sinn Egal. Körper zwecklos“. Doch wie WIRD man als Schauspieler zum „Sprechen“, wie verkörpert man Sprache, wie geht man mit Jelineks „Textflächen“ um, in denen nicht länger psychologische Charaktere auftreten, sondern Diskurse der Macht aufeinandertreffen, Sprechhaltungen aneinandergeraten und Ideologien bloßgestellt werden?

Wie interpretiert man diese Texte, die vom Rhythmus, Klang und Sprachwitz bestimmt werden? Und welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Bei der Matinee diskutieren Rudolf Melichar, Petra Morzé und Libgart Schwarz gemeinsam mit Pia Janke und Teresa Kovacs diese Fragen, lesen aus Jelineks Theateressays und berichten von ihren Erfahrungen in Jelinek-Aufführungen, aus denen auch Video-Ausschnitte zu sehen sind.

Die Matinee ist Teil des von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien veranstalteten Symposiums „Sinn egal. Körper zwecklos. Postdramatik – Reflexion & Revision“ (14. bis 18. Mai).

http://fpjelinek.univie.ac.at/veranstaltungen/symposium-postdramatik

In Zusammenarbeit mit der Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien

Mit Rudolf Melichar & Petra Morzé


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