Vortrag · Führung

Die rote Wand!


Asta Cink: behind, between, below, against, in front of me

Ich sehe diesen Abend als Referenz an eine digitale Reaktion zu meiner Arbeit „Kontakt_L - wenn das Display zum Spiegel wird“.

Eine Anspielung auf die aktuelle Situation im Rahmen eines Studiovisit während der Pandemie, welche auch mich aus dem analogen den hybriden Weg einschlagen lässt. Aus welchem heraus ich mehr und mehr reagiere und die Frage nach dem Körper immer lauter wird, während er sich im Virtuellen auflöst und diesen Raum für sich als Sehnsuchtsort definiert, während er sich in diesen einschreibt.

Asta Cinks Arbeiten sind autobiografisch.
Sie bringt sich in Bezug zu dem sie umgebenden Raum und nutzt die Mittel der Fotografie um sich das Material in ritueller, verdichteter Form einzuschreiben. Dabei wird die Fotokamera zum Freund, Gegner, Schutzschild, Sprachrohr und verharrt in Sekunden des Innehaltens.
Als ehemalige Schauspielerin und Tänzerin ist sie geprägt von der Auseinandersetzung mit der Frage nach Geschlecht, Rollenbildern und Identitäten.
Eine wichtige Rolle nimmt hier der Spiegel ein. Er ist für Asta Cink die Schnittstelle zwischen dem Analogen und dem Digitalen.
Der Blick in den Spiegel ist gleich dem Blick in die Kamera.


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