Vortrag

Die Roboter kommen: sichtbar und unsichtbar!


Wir wissen, dass die Roboter kommen, einige sind ja jetzt schon hier, manche offen in der Industrie oder im Haus als Staubsauger, viele aber versteckt: In Digitalkameras, wo sie z. B. Gesichter von Menschen erkennen und den Auslöser betätigen, sobald diese lachen; als sprachverarbeitende Systeme in Smartphones, die Fragen beantworten und Aufgaben ausführen; oder sogar als autonome Autos. Roboter werden immer wichtiger, sowohl in unserem Berufs- als auch unserem Privatleben. Roboter mit Gefühl? Ist die Vorstellung, dass Computer Gefühle entwickeln, angsteinflößend? Warum oder warum nicht? Anhand des Filmes “Her” von Spike Jonze, einer Liebesgeschichte zweier Charaktere, von denen nur einer einen Körper besitzt (ab 18 Uhr vollständig im Kino im Kesselhaus zu sehen), werden wir uns mit der Interaktion des Helden mit einem Computerprogramm auseinandersetzen. Wäre der ideale Roboter besser als der Mensch? Welche Eigenschaften müsste der ideale Roboter haben, in physischer und psychischer Hinsicht? Wie müsste er aussehen? Wie können wir vermeiden, was wir befürchten, und bekommen, was wir uns wünschen? Erwarten wir von einem Roboter Empathie? Erwarten wir von einem Roboter nicht auch ethisches Verhalten – und wie müsste diese Ethik beschaffen sein?

LEITUNG | ROBERT TRAPPL | Leiter des Österreichischen Forschungsinstituts für Artificial Intelligence


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