Theater

Die Prinzessin und der Pjär


Milena Baisch debütierte mit Die Prinzessin und der Pjär als Kinderstückautorin und gewann damit den Berliner Kindertheaterpreis 2013.

Freitagnachmittag in einer ­Schule: Lisasophie sollte mit dem Bus zum Gesangsunterricht fahren, muss aber vorab noch zur Toilette. Hier trifft sie auf ihren Mitschüler Pierre, der krampfhaft versucht, seine misslungene Mathearbeit im Klo zu versenken. Sowohl Lisa­sophie als auch Pierre sind peinlich berührt. Vor lauter Verblüffung übersieht sie die Zeit und verpasst ihren Bus. Zu allem Unglück stellen beide fest, dass die Toilettentüre zum Gang mittlerweile verschlossen wurde und sie nun in der Schule festsitzen.

Lisa­sophies Versuch, die Mutter mit dem Handy zu erreichen, misslingt. Auch Pierres Aktion, eine aus dem Fenster gehängte, mit Hilferufen beschriebene Klo­papierrolle, bleibt von der Außenwelt unbemerkt. Ungewollt kommen die beiden ins Gespräch: Die Einserschreiberin Lisasophie entdeckt dabei, dass Pierre eine schräge Art hat, Dinge zu betrachten und zu hinterfragen. Der Schulversager Pierre entlockt Lisa­sophie ein wohlgehütetes Geheimnis … Werden die neu­entdeckten Sympathien ausreichen, um gemeinsam dem „Gefängnis“ Schule zu entfliehen?

Inszenierung
Dora Schneider
Bühne und Kostüme
Dominique Hölzl
Musik
Thomas Richter
Dramaturgie und Theaterpädagogik
Anke Held

Besetzung:

Lisasophie
Sabrina Rupp
Pierre
Christopher Goetzie


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