Theater

Die Präsidentinnen


„Das Leben verbraucht eben, was es will. Einmal macht es dir einen dicken Stuhl und einmal einen dünnen. Da kann man gar nichts machen… also, schön tapfer warten, bis es aus ist.“

Über Gott, die Welt und Aborte wird geredet. Aber zugehört wird nur wenig, weil eine jede der Präsidentinnen nur ihre eigene Stimme hören will. Und so suhlen sich Grete, Erna und Mariedl in ihrem eigenen Elend. Sie eifern, unterbrechen einander und verlieren sich letztendlich in einer Fantasie, die ihnen als einziger Ausweg aus ihrer armseligen Welt erscheint. Getrieben von bitteren Automatismen geben sie sich ihren innigsten Wünschen und Sehnsüchten hin. Bis sie erkennen müssen, dass auch die Fantasie ihre Tücken hat; vor allem, wenn die Wahrheit durchzudringen droht…


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