Wienerlied

Die Österreichischen Salonisten mit Agnes Palmisano


Geliebte, Betrogene, Schauspielerin, Sängerin, Kodirektorin, Hausfrau, Agentin, Mutter. Versuch einer Annäherung zum 150sten Todestag von Johann Nestroys Lebensgefährtin Marie Weiler.

Regie & Buch: Nora Dirisamer
Musikalische Leitung: Peter Gillmayr
Arrangements: Gerrit Wunder, Josef Ortner

Ein szenischer Liederabend mit
Musik von A. Müller, C.M. von Weber, W.A. Mozart, R. Wagner, F. Schubert

Geliebte, Betrogene, Schauspielerin, Sängerin, Kodirektorin, Hausfrau, Agentin, Mutter.
Versuch einer Annäherung zum 150sten Todestag von Johann Nestroys Lebensgefährtin Marie Weiler.

Ein reibungsloser, humoriger Abend mit vielen musikalischen Highlights aus der Ära Biedermeier sollte es werden: Duette, Couplets, Arien und Dudler, die einst Johann Nestroy und seiner Partnerin Marie Weiler auf den Leib geschrieben wurden… Doch von den beiden Hauptdarstellern erscheint nach der Ouvertüre nur die bessere Hälfte: SIE. ER fehlt. Muss man den Abend also abblasen? Konträr! SIE nützt ihre Chance und macht ihn zu IHREM Abend. Präziser: zu einem über DIE FRAU, wie der "österreichische Shakespeare" seine langjährige Lebens- und Bühnenpartnerin nannte. Marie Weiler: Sängerin, Mutter seiner Kinder und Managerin des Nestoy'schen Erfolges.

Aus SEINEM Fehlen entspringen bald private Konflikte, ist ER doch auch im Leben abseits des Scheinwerferlichtes ihr Partner. Der Konflikt zwischen Karriere und Familie der heutigen Künstlerin spiegelt sich im Leben der historischen Figur. So viele Parallelen – kann das sein? Hat sich so wenig verändert? Die Ebenen verweben sich…

Biografisches ist von Marie Weiler fast nur über Johann Nestroy zu erfahren. Wer war die Frau, die den Humor und die Ausdauer hatte, 35 Jahre lang an seiner Seite zu leben? Adolf Müller hat ihr unzählige Lieder, Arien und Koloraturjodler auf den Leib geschrieben. Agnes Palmisano erweckt vergessene Musik zu neuem Leben, Trennlinien der Zeiten und Figurengrenzen verwischen nach und nach… Ein Spiel mit den Perspektiven, eine Zeitreise durch die Magie von Text und Musik.


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