Theater

Die Nashörner


Ionesco beschreibt in seinem Meisterwerk das unaufhaltsame Emporkommen des Faschismus, wendet sich gegen jeden Extremismus und analysiert deren Furcht erregende Eigendynamik.

Ein Nashorn rast durch die Stadt. Ein zweites. Viele. Sie scheinen sich in Windeseile zu vermehren. Doch als Behringer herausfindet, dass es nicht ausgebrochene Tiere aus dem Zoo, sondern dass es die Menschen der Stadt selbst sind, die sich zu Nashörnern verwandeln, versucht er im Strudel der Ereignisse Halt zu finden. Was bedeutet diese Veränderung der Gesellschaft? Und wie steht er dazu?

Eugène Ionescos Theaterstück Die Nashörner, das 1959 veröffentlicht wurde, stellt in Form des Absurden Theaters Fragen nach Menschlichkeit, Toleranz und Angst. Was sich damals explizit auf den Nationalsozialismus bezogen hat, lässt sich heut durch die abstrakte Metapher der Nashörner neu auslegen bezogen auf Bewegungen, die derzeit das behütete Europa erschüttern und uns vor die gleichen Fragen stellen.

Es spielen: Florian Matzka, Eva Liedauer, Joscha Steubing, Maximilian Schwarz, Caroline Bass, Helena Klauss, Sven Limprecht, Bernhard Kobler

Regie: Laura Tontsch
Bühne: Cosima Baum
Produktion: Sabrina Gaudlitz
Produktionsassistenz: Sara Trawöger
PR: Wiebke Müller, Julia Notter
Technik: Daniel Saravia


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