Theater

Die Mahabharata


Von zweien, die auszogen, eine 108 Jahre lange Geschichte mit so ungefähr ziemlich 193 Charakteren und total viel Handlung in 90 Minuten zu erzählen.

„Wofür lohnt es sich zu leben, zu sterben oder zu kämpfen?", fragt sich der Krieger Arjuna knapp vor der letzten Schlacht. Schon seit vielen Jahren tobt der Machtkampf zweier verfeindeter Königsfamilien im alten Indien. Die Grenzen zwischen Loyalität und Freundschaft, Moral und Zivilcourage sind hauchdünn. Selbst als die Königin Draupadi, die mit Arjuna und seinen 4 Brüdern verheiratet ist, in einem schrecklichen Würfelspiel verspielt wird, ist niemandem klar, was zu tun ist.

2 SchauspielerInnen stellen sich die schier unmögliche Aufgabe, rasant in alle (oder fast alle!) Rollen der faszinierenden „Mahabharata" zu schlüpfen, des größten und berühmtesten Epos Indiens. Es ist zum Lachen. Es ist zum Weinen. Sie sind im Jetzt. Und im Damals. Sie sind jung, sie sind alt. Im Palast. Und im Wald. Sie sind Mann. Sie sind Frau. Und manchmal weiß man‘s nicht genau ...

Immer tiefer werden die beiden ErzählerInnen des Stückes in die schillernde Welt der „Mahabharata" hineingezogen, die sie verzweifelt zu ergründen suchen, um vielleicht zu erkennen, dass die drängenden Fragen von damals, denen von heute gar nicht so unähnlich sind.

"Die Mahabharata" goes Crowdfunding. Wenn Sie das Projekt und vor allem die Realisierung des angedachten Bühnenbildes finanziell unterstützen möchten, bitten wir Sie, die Seite http://www.startnext.de/mahabharata zu besuchen. Vielen Dank!

Idee, Fassung: Vanessa Payer Kumar, Tilmann Schillinger | Regie, Supervision: Anselm Lipgens | Bühne: Gunter Thurner | Kostüm: Marianne Schulz | Musik: Emanuel Schulz | DarstellerInnen: Vanessa Payer Kumar, Helmut Schuster


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