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© Robert Josipovic

Theater

Die Macht der Gewohnheit

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Die Komödie „Die Macht der Gewohnheit“ thematisiert das unausweichliche Scheitern des Künstlers in seinem Bemühen, das perfekte Kunstwerk zu schaffen.

Das Stück „Die Macht der Gewohnheit“ von 1974 ist Bernhards erste Komödie und wurde ebenso wie „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Es ist abermals ein Text über die Kunst und ihre Ausübenden. In ihrem Mittelpunkt steht der Zirkusdirektor Caribaldi, der seit 22 Jahren mit seinen vier Mitspielern, dem Dompteur, dem Spaßmacher, dem Jongleur und seiner eigenen Enkelin vergeblich versucht, einmal Schuberts Forellenquintett vollständig und als „perfekte Musik“ aufzuführen. Dass diese Proben regelmäßig mit einer vollständigen Katastrophe enden, macht den Text nicht nur zu einer bitteren Verhöhnung aller Vorstellungen von künstlerischer Perfektion, sondern es stellt von Neuem den parodistischen Bezug zu seinem Uraufführungsort her.

Mit Klaus Müller-Beck, Annelie Straub, Alexander Julian Meile, Markus Ransmayr und Sebastian Hufschmidt. Regie führt Tanja Regele.

Die Premiere von „Die Macht der Gewohnheit“ findet anlässlich der Salzkammergut Festwochen im Stadttheater Gmunden statt – einem architektonischen Juwel aus der Gründerzeit.