Theater

Die letzten Tage der Menschheit


Die Steinbauer&Dobrowsky Theater Produktion
anlässlich 100 Jahre Kriegsende im Grazer MUSEUM FÜR GESCHICHTE
Denn über alle Schmach des Krieges geht die der Menschen, die von ihm nichts mehr wissen wollen, indem sie zwar ertragen, dass er ist, aber nicht, dass er war. Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit

Das Theaterduo Steinbauer&Dobrowsky begleitet 100 Jahre danach die letzte Woche des folgenschweren 1. Weltkrieges theatralisch. Insgesamt siebenmal präsentieren sie ihre Version des Mammutwerks: bis zum 11. November 2018 – dem 100jährigen Jubiläum des Kriegsendes. Ein szenischer Beitrag wider das Vergessen und Verdrängen.

„Wir versuchen Erinnerungen zugänglich zu machen, die nicht nur zu Karl Kraus´ Zeiten „im blutigem Traum verwahrter Jahre“ vergraben liegen. Sein Marstheater „Die letzten Tage der Menschheit“ übersteigt bis heute unser Fantasie- wie Stehvermögen. Der unvorstellbare Spagat zwischen den zwei Jubiläumsjahren 2014 und 2018 - anlässlich des Ausbruchs bzw Endes des Ersten Weltkrieges motivierte uns, uns über mehrere Jahre dem großen Botschafter wider das Vergessen zu widmen. Um angesichts der Unvorstellbarkeiten Augen und Ohren doch offenhalten zu können, sind uns Betroffenheit wie Spiellust wesentliche Motivation zur Auseinandersetzung. Tatsächlich scheint ja zu allen Zeiten Grausamkeit, Gehorsam, Duldsamkeit und Ablenkung auf das absurdeste miteinander verknüpft. So wissen wir nicht nur von jener Zeit das ein und andere Lied zu singen. Wir wollen somit auch durch musikalische Zitate einen Beitrag zur wachen Erinnerungen in beiderlei Zeitrichtungen leisten – und das wiederum, ebendrum und immer noch 100 Jahre danach….“ (Steinbauer&Dobrowsky)

Konzept, Regie und Spiel: Dorothee Steinbauer & Wolfgang Dobrowsky
Musik: Reinhold Kogler


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