Theater

Die letzten Tage der Menschheit


Die Fassung von Joachim Rathke wurde vom Theater Spectacel Wilhering im Jahr 2007 als Wandertheater aufgeführt. . Für das Schlossmuseum bietet die Theatertruppe eine verkürzte und verdichtete Version an, die die Verdrängung des Krieges und ihrer Folgen zum Thema macht.

Der berühmte Satiriker Karl Kraus beschrieb in seinem Stück die Vorgänge rund um den Ersten Weltkrieg aus einer sehr österreichischen Sicht: Den begeisterten Aufbruch der Soldaten in den Krieg, die ungebrochene Siegeszuversicht aller trotz der heraufziehenden Katastrophe, das Gutreden und entschlossene Negieren der Begleitumstände. Er seziert mit beißendem Humor, mit großem Gespür für die Abgründe der österreichischen Seele die Begleitumstände dieses Krieges.

„Gemma Krieg schaun“
Die Fassung von Joachim Rathke wurde vom Theater Spectacel Wilhering im Jahr 2007 in der Scheune und den weitläufigen Kelleranlagen des Stiftes sehr erfolgreich als Wandertheater aufgeführt, in der das Publikum als „Frontbeobachter“ durch die Schlachten spaziert. Für das Schlossmuseum bietet die Theatertruppe eine verkürzte und verdichtete Version an, die die Verdrängung des Krieges und ihrer Folgen zum Thema macht.

mit Nora Dirisamer, Nicola Gerbel, Bettina Reifschneider, Brigitta Waschnig, Martin Dreiling, Mathias Lenz, Thomas Pohl, Andreas Puehringer, Peter Woy, u.a.
Regie: Joachim Rathke

Bühne und Kostüme: Kurt Pint // Musik: Matthias Urban // Technik: Philipp Grafeneder

Filme: Luzi Katamay

Eintritt: Erwachsene € 9; Schüler, Präsenzdiener, Senioren € 5


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