Theater

Die lange Nacht des Theaters


Die Europäische Theaternacht findet am 21. November 2015 statt und ist ein internationales Festival der darstellenden Künste, sozusagen eine lange Nacht der Theater.

Deswegen werden am dritten Samstag im November die Türen von vielen Theatern und Veranstaltungslocations in Österreich und vielen weiteren EU-Ländern weit geöffnet. Vom Vormittag bis tief in die Nacht hinein wird Programm rund um die darstellenden Künste angeboten: Theaterstücke, Theaternachtspecials, Theaterführungen, KünstlerInnengespräche, Workshops, Kinder-und Jugendtheater, zwei- und fremdsprachige Stücke und vieles mehr!
www.europaeische-theaternacht.at

Die ersten 50 Besucher_innen ab 16 Jahre bekommen ein Brieflos geschenkt!

Das Programm im Freien Theater:

18.30 – 19.30 Uhr: Öffentliche Probe zu „Schwanenknochen“
20.00 – 21.00 Uhr: Der west-östliche Diwan – Orient trifft Okzident. Szenische Lesung
21.30 – 22.30 Uhr: Unter dem Schnee / Ispod Snjegova. Performance
22.45 – 23.45 Uhr: Podiumsdiskussion zum Thema Zuwanderung und kulturelle Teilhabe – wie kann das funktionieren?

18.30 – 19.30 Uhr: Öffentliche Probe zu „Schwanenknochen“
(feiert im Dezember 2015 Premiere im Freien Theater Innsbruck)
mit Anna Mariani (Regie), Cecilia Kukua (Schauspielerin), Julia Schneider (Schauspielerin) und Iris Schmidt-Rios (Autorin/Musikerin)

Die öffentliche Probe zu „Schwanenknochen“ erlaubt einen kurzen Einblick in den Arbeitsprozess zwischen Regie und Schauspiel. Da die Proben noch relativ am Anfang sind, wird es eine große Mutprobe für die Schauspielerinnen sein, sich öffentlich ganz nackt und unwissend dem Probenauftrag hinzugeben. Das Publikum ist hierbei eingeladen, mitzudenken, sich einzubringen und die mutigen Schauspielerinnen und auch die Regisseurin zu unterstützen in ihrer Suche nach dem möglichen Ton, dem möglichen Gedanken, der zwischen den Zeilen steht.

20.00 – 21.00 Uhr: Der west-östliche Diwan – Orient trifft Okzident
Eine szenische Lesung mit syrischen Flüchtlingen, österreichischen Schauspielern und Lyrik aus Syrien
Leitung: Nicolas Dabelstein

„Der west-östliche Diwan – Orient trifft Okzident“ bringt syrische Flüchtlinge ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Sie gehen selbst auf die Bühne und lesen Lyrik aus Syrien. Damit treten sie in einen Dialog mit hiesigen SchauspielerInnen, die die deutschen Übersetzungen dieser okzidentalen Poesie vortragen. Auf diese Weise findet in Innsbruck an diesem Abend eine erste künstlerische Annäherung und Begegnung zwischen der bestehenden und ankommenden Kultur statt.

21.30 – 22.30 Uhr: Unter dem Schnee / Ispod Snjegova. Performance
mit Gedichten von Jovica Letić (Bosnien/Innsbruck) gespielt von der Gruppe Ars Poetica (Bosnien/Österreich) und SchauspielerInnen aus Innsbruck

„Unter dem Schnee / Ispod Snjegova“ erinnert daran, wie unser Land bereits durch eine Flüchtlingswelle in den 90er Jahren, die bosnisch-kroatische Einwanderung, kulturell bereichert wurde. Die Gedichte von Jovica Letić lassen uns auf wunderbar poetische Weise ein Empfinden dafür entwickeln, wie sich ein Mensch fühlt, der seine Heimat verlassen und neue Heimat finden muss. Letićs Gedichte werden in der Muttersprache des Künstlers auf Bosnisch/Kroatisch von den Mitgliedern der Gruppe Ars Poetica gelesen, als auch in deutscher Übersetzung von SchauspielerInnen aus Innsbruck.

22.45 – 23.45 Uhr: Zuwanderung und kulturelle Teilhabe – wie kann das funktionieren?
Podiumsdiskussion „Theater im Gespräch“ mit den Mitwirkenden des Abends
Moderation: Nicolas Dabelstein

In einer abschließenden Podiumsdiskussion können die Eindrücke und Inspirationen, die sich aus allen Programmpunkten dieses Abends im Freien Theater Innsbruck ergeben haben, gemeinsam diskutiert und ausgetauscht werden. Die Diskussion ist aber auch für all jene offen, die erst zu dieser Zeit ins Theater stoßen und alle sind herzlich willkommen, sich an dem Gespräch einzubringen oder auch nur dabei zu sein.

im Anschluss: Drinks, Dialog und gemütliches Beisammensein


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