gema-4-c-fernando-prats.jpg

© Fernando Prats

Konzert

Die Lange Nacht des A Cappella -Rock4/ GEMA 4/ Slixs

Showtimes

Vergangene Showtimes

Hymnen der britischen Bandlegende Queen ohne Instrumente in ekstatischen Standing Ovations des Publikums rocken zu lassen – geht das? Es geht. Besser: Es fährt. Und wie. Die preisgekrönte Maastrichter Formation Rock4 interpretiert unvergessliche Titel wie „Under Pressure“ und erweckt als Bravourstück das legendäre Album „A Night At The Opera“ a cappella zum Leben. Da wird nichts – vom schlichten Liebeslied bis zur pompösen „Bohemian Rhapsody“ – ausgespart. Garantie: They will take your breath away. Da würde auch Freddie Mercury zum Fan. Und wer weiß: Vielleicht haben die Holländer auch noch ein paar andere Rock-Klassiker auf Lager.

Mit seinen Gesangsharmonien, die stark in der kubanischen Musiktradition verwurzelt sind, steht das stimmlich bestens ausgebildete Damenquartett seit jeher auf den Hauptbühnen der Musikwelt. Zum 25-Jahre-Jubiläum laden die vier „Edelsteine“ (Gema 4) zu einem Streifzug durch die bedeutendsten Songs aus ihrem Repertoire. Aus ihrem Schatz zeitlos alter Lieder und fast in Vergessenheit geratener Tanzstile zaubern sie die großen Boleros, Lieder im Filín- und Són-Stil, Guarachas – Tanzlieder mit satirisch anzüglichen Texten, Variationen von Cha-Cha-Cha ... mit einem Sinn für Humor und Leichtigkeit, der sie seit ihren Anfangstagen auszeichnet.

Wenn die fünf Herren mit Dame von Slix im spannungsgeladenen Stimmgeflecht Geräusche sprudeln, impulsiv Rhythmen spucken, Klangtürme aufbauen und zu Höhenflügen in Soli oder Ensemble-Harmonie abheben, verschmelzen Jazz, Pop, Funk, Gospel, R’n’B, Choral und Soul zu einem einzigen Stil. Mit ihren selbst erdachten und gewählten Stücken haben sich Slixs mit ungebremster Lust am Experimentieren ihr eigenes Genre erschaffen. Zehn Jahre in unveränderter Besetzung sind ihnen Anlass für eine Show mit besonders vielen Eigenkompositionen. Eine Show, in der sie in ausgelassener Perfektion vom Barock bis zu Contemporary durch unterschiedlichste „Spielräume“ grooven.