Theater

Die Komödie der Irrungen


Zweimal Antipholus, zweimal Dromio, Zwillinge im Doppelpack, das sorgt für Unruhe in Ephesus, das allen Kaufleuten aus Syrakus den Zutritt in die Stadt verweigert. Wer es trotzdem wagt, muss mit der Todesstrafe rechnen, es sei denn, er hat genug Geld, um sich freizukaufen.

Dafür bekommt Ägeon genau 24 Stunden Zeit, nachdem er dem Herzog von Ephesus die fantastische, geradezu irrwitzige Geschichte von seinem Schiffbruch und den unglaublichen Folgen erzählt hat. Damals, vor vielen Jahren, wurden Ägeon, seine Frau und ihre Zwillinge, die wegen ihrer verblüffenden Ähnlichkeit beide Antipholus heißen, auseinander gerissen und im Sturm auf hoher See getrennt.

Kaum volljährig geworden, hatte nun der mit Ägeon gerettete Zwillingssohn darauf bestanden, sich mit ihm und seinem Diener Dromio auf die Suche nach dem Bruder und der Mutter zu machen. Die Spur führt nach Ephesus. Dort müssen die Neuankömmlinge die verwirrende Erfahrung machen, in einer fremden Stadt scheinbar jedermann bekannt zu sein. Aus diesem sonderbaren Umstand entwickelt sich eine raffinierte Farce, bei der im jeweils richtigen Moment die jeweils falschen Partner aufeinander treffen. Die Grenze zwischen dem Unwahrscheinlichen und dem Unmöglichen beginnt gespenstisch zu verschwimmen, bis sich am Ende dann doch alle wieder kennen.

Solinus, Herzog von Ephesus
Michael Masula

Ägeon, ein Kaufmann aus Syrakus
Klaus Pohl

Antipholus von Ephesus, Antipholus von Syrakus, Zwillingsbrüder und Söhne des Ägeon
Sebastian Blomberg

Dromio von Ephesus, Dromio von Syrakus, Zwillingsbrüder und Skalven der Antipholus-Zwillinge
Simon Jensen

Angelo, Ein Goldschmied
Falk Rockstroh

Doktor Zwick, ein Schulmeister
Dirk Nocker

Ein Kaufmann, Freund des Antipholus
Hermann Scheidleder

Ein Kerkermeister
Merlin Sandmeyer

Ämilia, Äbtissin in Ephesus und Frau des Ägeon
Petra Morzé

Adriana, Frau des Antipholus von Ephesus
Dorothee Hartinger

Luciana, ihre Schwester
Stefanie Dvorak

Lucie, ihre Kammermädchen
Marta Kizyma

Kurtisane
Mavie Hörbiger

Regie und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüm: Bettina Helmi
Licht: Friedrich Rom, Gerald Weilharter
Musik: Bernhard Gander
Dramaturgie: Evy Schubert


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