Volxmusik / Neue Volksmusik · Volksmusik · U-Musik-Austropop

Die Knödel/ Film: Fellinis Roma


„Die Knödel“ dürfen in Österreich als Kultband bezeichnet werden. In Tirol und darüber hinaus erinnern sich viele an deren legendäre Aufführungen.

Beim Revival der Tiroler Legenden wird sich die Originalbesetzung auf die Bühne begeben. Lediglich Schlagzeuger Charlie Fischer ist neu in der Band. Erstmals treten „Die Knödel“ nach sage und schreibe 18 Jahren Pause wieder auf und haben natürlich ein neues Programm anzubieten. Diesem ist deutlich anzuhören, dass die Zeit, zum Glück, nicht stehengeblieben ist. Die einzelnen MusikerInnen haben sich über die Jahre sehr unterschiedlich in den Bereichen Alter und Neuer Musik entwickelt. Diesen neu gewonnenen Erfahrungsschatz lassen sie in den alten Knödel-Sound einfließen und übertragen den alten Geist zugleich in neue Stücke.

Cathi Aglibut – Violine
Margret Köll – Tripelharfe
Alexandra Dienz – Kontrabass
Walter Seebacher – Klarinette
Andreas Lackner – Trompete
Michael Öttl – Gitarre
Charlie Fischer – Schlagwerk
Christof Dienz – Komposition, Fagott, Zither

FELLINI‘S ROMA
1972. Federico Fellini. u.a. mit Peter Gonzales. Fiona Florence. Pia De Doses. Musik: Nino Rota
Der junge Fellini aus Rimini beginnt 1939 in Rom sein Studium. Wie Fellini die Stadt damals kennen und lieben lernte, und wie er sie später als erfahrener, weltbekannter Regisseur erlebte, zeigt er in Fellinis Roma auf seine einzigartige Art und Weise in Form eines mosaikartig zusammengesetzten, visuell atemberaubenden filmischen Meisterwerks.
Fellini filmt Rom. Was heißt: er erfindet, erschafft Rom. Ein Kunstgebilde, eine Studiokreation, filmisch erzeugte Illusion, um die Wirklichkeit so zu zeigen, wie sie ist – eine Erfahrung, besser noch: ein ganzer Wald von Erfahrungen, von Fellini während vierzig Jahren gemacht und im Laufe eines halben Jahres filmend wiedergefunden. Rom, eine Schnitte Metropolis aus dem Kuchen der Unendlichkeit. Nähe und Ferne. Vertrautheit und Geheimnis. Die Stadt als bukolischer Mutterbauch und als Irritation. Urbanes Landleben und Feste des Essens auf -offener Straße unterm Nachthimmel. Verkehrsapokalypse, antikes Fresko, Music Hall, Bordell und Palazzo. Fellini reiht Perle an Perle zu einer hinreißenden Kette aus Satiren und Zoten, Erinnerungen und Extravaganzen. So ist Roma eine visionäre Vedute und Triumph zügellos schweifender Filmimagination, die nie suchen muss, sondern ständig findet oder erfindet.


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