Theater

Die Kiste im Baumstamm


≪ Für Die Kiste im Baumstamm hat Kuro Tanino sich einer Selbstanalyse unterzogen, um ≫noch souveräner in der eigenen Feigheit zu werden≪. Die neu gewonnenen Erkenntnisse hat er in eine schwindelerregend-tiefgründige Groteske übersetzt.

Ein junger Mann verzweifelt an seinen Hausaufgaben, immer wieder schweifen die Gedanken von Zahlen und Formeln ab. Nach einer Standpauke seines Vaters versteckt er sich in einem Wandschrank und öffnet damit die magische Tür zu einer Parallelwelt, seinem Gegenentwurf aus Poesie und Phantastik.

Der Tokioter Psychoanalytiker, Autor und Regisseur Kuro Tanino entstammt einer traditionsreichen Ärztefamilie, entschied sich aber nach dem Studium der Medizin und Psychiatrie für eine Karriere als Theatermacher: ≫Anstatt mich ernsthaft um die Patienten zu kümmern, war ich eher fasziniert von ihren Problemen.
In einem Restaurant im Fegefeuer werden dem Protagonisten das Gerippe eines Kuckucks, ein riesiger Käfer und ein Wecker serviert. Gemeinsam mit einem Schaf und einem Schwein stellt er sich den Problemen hochkomplexer Denkrätsel: Wenn Gott und der Teufel auf einem unendlichen Schachbrett gegeneinander spielen und der Teufel nach jedem Zug ein Feld aufessen darf, kann Gott dann je gewinnen?

Text und Inszenierung Kuro Tanino
Regieassistenz Yui Matsumoto
Konzept Junichiro Tamaki, Yukiko Yamaguchi, Mario Yoshino
Bühne Michiko Inada
Requisite Kotaro Yokosawa, Kenichiro Okonogi (GaRP)
Inspizienz Hisashi Mitsu
Licht Masayuki Abe (LICKT-ER)
Sound Koji Sato (Sugar Sound)
Musik Yu Okuda

Mit Ikuma Yamada, Ichigo Iida, Momoi Shimada, Taeko Seguchi


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