Theater

Die kahle Sängerin


Eine Gute-Nacht Geschichte mit albtraumhaftem Ende: Eugéne Ionesco’s berühmt-absurdes Theaterstück „Die Kahle Sängerin“ erzählt von einer skurrilen Welt, wo alle den gleichen Namen tragen, Ärzte mit ihren Patienten sterben müssen und Ehepaare einander vergessen.

Die unbeholfenen Martins statten den gehobenen Mr. und Mrs. Smith einen britischen Besuch ab. Da darf der Feuerwehrhauptmann (auf der Suche nach Feuer, die Geschäfte laufen eher schlecht da der Zündholzverkäufer versichert ist) nicht fehlen und unterhaltet die Gesellschaft mit seinen Anekdoten über Hunde, die denken, sie seien Elefanten.
So absurd die Geschichten erscheinen, erzählt die Kahle Sängerin doch sehr deutlich von der Gefahr, die eigene Seele für einen angepassten Gesellschaftplatz auszutauschen. Besonders deutlich illustriert die Inszenierung dies durch die Doppelrollen ‚Erzähler/Figur‘ jeden Darstellers. Die Erzähler verlieren sich immer mehr in ihre Spielrolle als Figur und verlieren dadurch die Kontrolle sowie die Macht der fesselnden Geschichte zu fliehen. Die Konsequenzen sind düster.

Absurdes Theater stellt sich eine Welt ohne „Gott“ (/Moral, /Menschlichkeit, /Nächstenliebe) vor. Diese paradoxe Welt wirkt kalt, warnend und ist doch in der Absurdität humorvoll nach dem Motto. „Tragedy begins when it stops being funny.“ Das Publikum wird eingeladen im Wiener Chateau Rouge die Geschichte auf Pölstern, Kissen und Decken mitzuerleben, die bereit gestellt werden - aber auch gerne selber mitgebracht werden dürfen.

Freie Spende zwischen 5 – 15€.
Kartenreservierung ([email protected]) sind erwünscht, aber auch spontanen Besucher gerne gesehen.

Regie und Produktion / Mrs. Smith: Sophie Mashraki
Co-Regie / Mr. Smith: Manuel Sonnleitner
Kostüm / Mr. Martin: Kilian Standhartinger
Kostüm / Mrs. Martin: Susanne Greiner
PR / Mary das Dienstmädchen: Barbara Edinger
PR / Der Feuerwehrhauptmann: Lisa-Marie Bachlechner


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