Theater

Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends


Ein modernes Märchen. Ein namenloser Protagonist. Es geht ihm gut. Er ist nicht arm. Er ist gesund. Er hat eine Frau und die Sonne scheint. Er sitzt auf seinem Sofa. Das Sofa ist nahezu perfekt. Aber irgendetwas stimmt nicht. Dem Sofa fehlt ein Bein. Die Welt gerät ins Schwanken. Und plötzlich ist sie da, die Katastrophe...

Für seine existentialistische Eskalationssuada über ein kaputtes Sofa, die zwischen maßlosem Optimismus und ausuferndem Defätismus schwankt, wurde der multidisziplinär zwischen Musik und Literatur arbeitende Künstler PeterLicht 2007 mit dem Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Preises und dem 3-sat Preis ausgezeichnet.

Ich versuche in Bildern zu sprechen, anstatt die Dinge direkt zu benennen, weil ich sie gar nicht benennen kann. Die Wirklichkeit hat ja oftmals diesen Lotuseffekt, jede direkte Beschreibung perlt an ihr ab. Dann muss eben etwas anderes gegen die Wirklichkeit gesetzt werden, was eine eigene Wirklichkeit beansprucht. So funktioniert es vielleicht. (PeterLicht)

Autor PeterLicht
Regie Katharina Schwarz

Thiemo Strutzenberger


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