Vortrag · Diverses

Die Etablierung fotografischer Praktiken im Kunstkontext in Österreich seit den 1970er-Jahren


Die Fotografie erfuhr seit den 1970er- Jahren eine zunehmende Akzeptanz als künstlerisches Medium in der Auseinandersetzung mit ihrer sozial-kritischen und reflexiven Praxis. In Österreich entwickelte sich ab 1980 eine Intensivierung der Auseinandersetzung mit Fotografie als Bestandteil einer künstlerischen und sozial-reflexiven Praxis. Mit Otto Breicha als Direktor der Österreichischen Fotogalerie im Rupertinum Salzburg ab 1980, der Gründung des Fotohof Salzburg 1981 als Verein zur Förderung der Autorenfotografie sowie der Etablierung des Zeitschriften- und Ausstellungsprojektes Came¬ra Austria 1980 in Graz, dessen Tätigkeiten durch Manfred Willmann bereits 1974 ihren Anfang nahmen, soll die Synchronizität der Auseinan-dersetzung mit Fotografie zu jener Zeit und ihre Bedeutung für die Gegenwart verhandelt werden.

TeilnehmerInnen: Christine Frisinghelli (Gründungsmitglied von Camera Austria, Graz), Rainer Iglar (Fotohof Salzburg), Margit Zuckriegl (ehem. Rupertinum Salzburg), Günther Selichar (Fotograf)
Moderation: Walter Seidl (Kurator)


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