Oper

Die Entführung aus dem Serail


Wie viel Treue kann man von seinem Partner erwarten? Und wie viel von sich selbst? Wo beginnt Fremdgehen? In dem Moment, in dem man sich zu einem anderen hingezogen fühlt? Oder erst, wenn man sein Begehren formuliert oder gar auslebt?

Auch von diesen Fragen handelt Mozarts Türkenoper „Die Entführung aus dem Serail“. Bassa Selim, der Konstanze in sein fremdes Reich entführt hat und sie auffordert, sich ihm freiwillig hinzugeben, wird zum Auslöser für eine Beziehungskrise zwischen Konstanze und Belmonte. Leichter hat es Blonde, die von des Bassas Haremswächter Osmin physisch bedrängt wird und scheinbar neben ihren Gefühlen auch ihren rechtmäßigen Liebhaber Pedrillo fest im Griff hat. Doch sind sie noch dieselben, wenn ihre Männer sie schließlich zurück entführen? Eva-Maria Hockmayr verhilft altbekannten Opernhandlungen zu überraschender Wirkung, indem sie konsequent dem subjektiven Blick einzelner Figuren auf ihre Geschichte folgt. Mit derartigen Lektüren von „Otello“ in Freiburg, „Pelleas et Melisande“ in Aachen und „Madama Butterfly“ in Weimar feierte sie große Erfolge und inszeniert nun u.a. an der Oper Frankfurt und der Staatsoper Berlin.

Wolfgang Amadeus Mozart

Singspiel in drei Aufzügen, Text von Johann Gottlieb Stephanie d. J.

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Besetzung:

Musikalische Leitung
Dirk Kaftan
Inszenierung
Eva-Maria Höckmayr
Bühnenbild
Esther Dandani
/
Julia Rösler
Kostüme
Julia Rösler
Konstanze
Sophia Brommer
Blonde
Cathrin Lange
Belmonte
Mirko Roschkowski
Pedrillo
Taylan Reinhard
/
Manuel von Senden
Osmin
Peter Kellner
Bassa Selim
Martin Dvorak


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