Vortrag

Die ehemalige Synagoge St. Pölten zwischen Novemberpogrom und Renovierung


Dr. Philipp Mettauer, Dr. Christoph Lind

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert die Vortragsreihe unterschiedliche Aspekte der Geschichte und Gegenwart von Synagogen, die im Nationalsozialismus beschädigt und ihrer Gemeinden beraubt wurden, deren Gebäude die Zeit jedoch überstanden haben. Die Frage nach Nutzung oder Abriss leerstehender Synagogenbauten und Zeremonienhallen auf jüdischen Friedhöfen nach 1945 stellt sich im Kontext der jeweiligen Erinnerungsdiskurse. Der Umgang mit den verbleibenden Leerstellen der Gedenkkultur vor Ort wird an verschiedenen Beispielen erörtert, sei es die Restitution und Renovierung, das Entdecken des "jüdischen Erbes" oder die virtuelle Rekonstruktion, um Teile der Stadtgeschichte wieder ins Bewusstsein zu holen. Teil der Reihe "Wer kann Judentempel brauchen?",


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