Theater

Die Comedian Harmonists


Mit einer winzigen Zeitungsanzeige fängt alles an: „Achtung. Selten. Tenor, Bass (Berufssänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht.“

Harry Frommermann hat sie im Berliner Lokal-Anzeiger aufgegeben, um ein Gesangsensemble zu gründen. Es melden sich Arbeitslose, verkrachte Existenzen, Kriegsversehrte, doch keiner von ihnen kann singen, bis auf Robert Biberti. Harry überzeugt ihn von seinem Traum, dass das Ensemble die Welt erobern kann. Weitere Mitstreiter werden gefunden, und so kann das Sextett im Jänner 1928 mit den Proben beginnen. Die Entbehrungen sind groß, aber alle eint die Hoffnung auf Erfolg. Im Spätsommer 1928 haben sie beim Berliner Varietékönig Erik Charell endlich ihren ersten Auftritt. Das Publikum rast, die Damenwelt liegt ihnen zu Füßen, der kometenhafte Aufstieg der Comedian Harmonists beginnt. Doch die Machtergreifung der Nationalsozialisten führt zum Auftrittsverbot der populären Gruppe …

Gottfried Greiffenhagen erzählt die Erfolgsgeschichte der ersten „Boygroup“ der Welt und entführt den Zuschauer in die Goldenen 20er Jahre. Glanz und Tragik der Comedian Harmonists, vor allem aber der Charme und Witz ihrer Musik mit unsterblichen Titeln wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Veronika, der Lenz ist da“ stehen im Mittelpunkt des Abends.

Schauspiel mit Musik von Gottfried Greiffenhagen
Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink

Regie Carsten Kochan
Musikalische Leitung Roger E. Boggasch
Bühne Vinzenz Gertler
Kostüme Mag. Michael D. Zimmermann


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